Leseproben und Projektbeschriebe

Wirksam kommunizieren dank ‘Einfacher Sprache’: Ein Mehrwert für deine Zielgruppe

Deine Leserschaft wartet darauf. Es wird sie erleichtern, wenn du umstellst. Die Zeit ist reif für die neue Sprachvarietät ‘Einfache Sprache’ (Plain Language). Lies hier, warum sie so gut ankommt.

28. Mai 2021   |   2 Minuten

Die neue Sprachvarietät gewinnt zunehmend an Bedeutung. 'Einfache Sprache' ist ein flexibles System an Empfehlungen. Fixe Regeln brauchst du nicht zu fürchten. Nein, das schöne Deutsch wird damit auch nicht verhunzt oder nach unten nivelliert. Es wird einfach klarer.

Nachweislich: Denn die Richtlinien der 'Einfachen Sprache' basieren auf Erkenntnissen aus der Verständlichkeitsforschung und Sprachwissenschaft. Man kann damit eigentlich nichts falsch machen. Aber sehr vieles richtig. Und besser.

Denn die ‘Einfache Sprache’ stellt den goldenen Mittelweg dar zwischen Fachsprache und dem strikten Regelwerk der ‘Leichten Sprache’ (Bitte nicht verwechseln: 'Leichte Sprache' richtet sich an kognitiv eingeschränkte Menschen – ‘Einfache Sprache’ an die Mitte der Gesellschaft).  

Der Grad der Vereinfachungen orientiert sich bei der 'Einfache Sprache' an den Fähigkeiten der Zielgruppe. Sie entspricht also immer genau deinem Zielpublikum. Du kommunizierst damit empathisch, auf jedem angestrebten intellektuellen Niveau. 

Darum braucht es 'Einfache Sprache':

  • Unternehmen benötigen eine zielgruppengerechte Ansprache. Eine Corporate Language mittels 'Einfacher Sprache' lohnt sich für sie. 
  • Die moderne Informationsgesellschaft verlangt nach rascher, effizienter Information: Denn immer mehr Menschen lesen Texte online, mobile und in Eile.
  • Die westliche Welt achtet verstärkt auf Diversität, Inklusion, demokratische und kulturelle Teilhabe.
  • Behörden und Verwaltung mühen sich zunehmend um Bürgernähe.
  • Schwer verständliche Texte aus der Wissenschaft, dem Polit-, Gesundheits- und Justizsystem können fatale Folgen haben (Nichts zeigte das dramatischer als die vielen Missverständnisse in der Corona-Pandemie). Der Bedarf nach «Übersetzung» für Laien ist erkannt.
  • In der Schweiz gibt es 800 000 Illetrist*innen; in Deutschland sind es rund 20 Millionen: Sie erfassen nur einfachste Texte.
  • Hierzulande leben viele Expats und Migrant*innen: Wegen ihrer eingeschränkten Deutschkenntnisse benötigen sie eine leicht verständliche Ansprache.
  • Jugendliche haben noch keine vollständig entwickelte Sprachkompetenz, ältere Menschen verlieren sie aufgrund kognitiver Einschränkungen. Beide Altersgruppen wollen ernst genommen werden.
  • Suchmaschinen und Übersetzungs-Tools «verstehen» Plain Language besser.

Das kann ‘Einfache Sprache’:

  • Sie erfüllt all die oben aufgelisteten Ansprüchen.
  • Sie befreit Texte von sprachlichen Stolpersteinen.
  • Sie richtet sich auf die Lesekompetenz des Zielpublikums aus.
  • Sie erreicht 95 Prozent der Lesenden.

Ab 2022 mit ISO-Normen: Die International Plain Language Federation hat Richtlinien für die Internationale Organisation für Normung (ISO) erarbeitet. Diese werden 2022 mit der ISO Norm 24495 verabschiedet. In den USA gilt bereits seit 2010 der «Plain Writing Act». Diese Verordnung fordert Bundesbehörden zu einer klaren und präzisen Sprache auf. 

Willst du mehr darüber erfahren? Kontaktiere mich! Ich bin so begeistert von der Sprachform, dass ich noch so gerne Auskunft darüber gebe. Meine Kenntnisse über ‘Einfache Sprache’ basieren auf langjähriger Praxis im Journalismus und autodidaktischer Weiterbildung. Seit 2019 nutzte ich die Sprachform auch im Content Marketing.

Weiterführende Links:

Schöne Grüsse, Gabriela Bonin

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Immer mehr Menschen lesen online und mobile: Mit 'Einfacher Spache' erfüllst du ihre Bedürfnisse (Bild: Bruce Mars/Unsplash)

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