Leseproben und Projektbeschriebe

Im Labyrinth der Geheimnisse

Keine italienische Schönheit ist so sehr verkannt wie Genua. Nun, da sie 2004 Europas Kulturhauptstadt wird, zeigt sie, was sie zu bieten hat.

Für die Spezialausgabe "Luxus" des Schweizer Wirtschafsmagazines Bilanz, Herbst 2004  |  März 2010  |   9 Minuten

So einen wie den Finollo dürfte es eigentlich gar nicht mehr geben. So einer ist aber typisch für Genua: Gilt als eine der feinsten Adressen Italiens, bezeichnet sich als „einen der letzten wahren Antiglobalisten“ der Modewelt, lässt dabei eine Spur Ironie über sein Gentleman-Lächeln huschen und weist stolz darauf hin, dass die Jugendstil-Vitrinen seiner Schneiderei noch genau so aussehen wie anno 1899. Damals hatte Urgrossvater Emanuele Finollo das Atelier eröffnet und bestückte fortan die genuesischen Adels- und Bürgersherren mit massgeschneiderten Krawatten und Hemden – alle aus bestem englischen Stoff in meisterhafter Handarbeitet gefertigt. Finollo schneiderte Giovanni Agnelli oder dem Herzog von Windsor die Hemden und Pyjamas auf den Leib und bedient noch heute Aristokraten, Industrielle und Politiker – Männer, denen Qualität über alles geht und die für ein Hemd gerne 600 Euro bezahlen. Die meisten von ihnen sind Italiener. Finollo kennt indes auch die Masse amerikanischer, japanischer, neuseeländischer – und schweizerischer – Kunden. Namen nennt Finollo selbstverständliche keine, eine Frage der Diskretion.
Mittlerweile ist die dritte Finollo-Generation im Geschäft: Daniela Finollo und ihr Ehemann Roberto Linke. Da Linke das Geschäft wie ein echter Finollo führt und dessen Philosophie förmlich verkörpert, wollen wir ebenso Finollo nennen. Sein Geschäft befindet sich seit über hundert Jahren an der eleganten Via Roma, gleich neben den grosszügigen Auslagen von Ferragamo, Vuitton, Rykel und Dolce & Gabbana. Während sie mit protzigen Schaufenstern um die Aufmerksamkeit der Passanten buhlen, sind Finollos winzige Vitrinen so altbacken ausgestattet, dass man sein Lokal kaum zu finden vermag. Um ihn herum modernisieren, internetten und werben sie – doch Finollo geht das alles nichts an. Er verweigert sich dem World Wide Web, will selbst dann keine Werbung, wenn sie sein eigener Sohn, ein erfolgreicher Genueser Werber, für ihn lancieren würde. Wozu auch, fragt Finollo, als ob es völlig normal wäre, lediglich 600 Hemden pro Jahr zu schneidern. Und wenn man ihn bittet, doch wenigstens in Rom eine Filiale zu eröffnen, dann lehnt er ab: „keine Kapazität“. 
 
Selbstverständlich ist er zu diskret, um sich über seine Konkurrenz, die Edelschneider in Mailand oder Neapel, zu äussern. „Die produzieren zehntausende von Hemden und Anzügen pro Jahr“, sagt er lediglich, und seine Augen schauen etwas mitleidig, „das kann unmöglich in Handarbeit geschehen“. In seinem Atelier hingegen arbeiten die vier Schneiderinnen von Hand – eine von ihnen erzählt stolz, dass sie seit über vierzig Jahren für Finollo tätig sei. Er glaube, sagt Finollo, sein Atelier sei mit seiner individualisierten Massarbeit für Qualitätshemden weltweit einmalig.
Qualität auf höchstem Niveau, unerschütterliches Selbstbewusstsein und traditionsreiches Handwerk: Geschäfte mit dieser Kombination findet man in Genua mehr als anderswo. Flaniert man durch die engen Gassen der Altstadt – ein faszinierendes Labyrinth voller versteckter Schönheiten – entdeckt man an jeder Ecke Lokale, Cafés oder Werkstätten, die seit über hundert Jahren ihre Spezialität feil bieten und ihren Betrieb im altehrwürdigen Stil der Gründerzeit belassen haben: hier in dritter Generation die massgefertigten Schuhe von „Stagno“, da die karamellisierten Feilchenblüten und kandidierten Früchte der Confiserie „Romanengo“ – sie werden weltweit exportiert, auch in den Globus nach Bern. Hier das im Jugendstil gehaltene, romantische „Caffé degli Specci“, dessen Spiegel- und Kachelgewölbe jeder Reiseführer rühmt, und da die winzige „Bottega del Barbiere“, die wegen ihrer original Art-deco-Einrichtung unter Denkmalschutz steht und nebst den multikulturellen Quartierbewohnern auch des öfteren italienische Prominente bedient.
 
Delikatessgeschäfte wie das „Serafina“ mit seinen Einmachgläsern voller Oliven, Kapernäpfel und eingelegter Auberginen; einfache Trattorien wie das „Sa Pesta“ mit den knusprigsten Farinate (Kichererbensfladen) der Stadt oder die „Antica Drogheria Torielli“, ein Spezereiladen mit über 300 Gewürzen aus aller Welt, in dem der ehemalige Kolonialgeist Genuas weiterlebt – sie alle haben eines gemeinsam: Ihre Besitzer betreiben sie seit Jahrzehnten mit grosser Leidenschaft und Sachkenntnis. Das spürt man. Und deshalb macht es so Spass, bei ihnen einzukaufen.
Ohne zu degustieren, fachsimpeln und sich Geschichten von anno dazumal anzuhören, geht das meistens nicht – zum Glück, denn im Gespräch tauen die Genuesen allmählich auf und gewähren dem Besucher Einblick in ihr warmherziges Wesen. Sie sind nun mal wie ihre Stadt, geben sich anfangs zurückhaltend. Genua wirft sich nicht dem erstbesten Schnelltouristen an den Hals. Sie, die Stolze, will behutsam entdeckt werden, ähnlich einer Tochter aus reichem Haus, die sich ihren Verehrern erst nur im Lumpenkleid präsentiert – um zu prüfen, ob man sie ihretwegen und nicht des Geldes wegen erobern will. Wer nur oberflächlich durch die Stadt rast, wird Genuas Schönheit nicht finden – obschon Prunk und Pracht seit über fünf Jahrhunderten mit ihr verknüpft sind. Zu Zeiten Columbus’ war sie reichste, schillerndste und innovativste Stadt der damaligen Welt. Dieses Erbe hat sie sich bis heute in Form zahlreicher fürstlicher Palazzi, Kirchen, Kunstgalerien und der grössten, zusammenhängenden Altstadt Europas bewahrt – das Centro Storico erstreckt sich über 113 Hektaren, das entspricht mehr als 150 Fussballfeldern.
 
Sicherlich: die Zeiten des genuesischen Adels und der grossen Seefahrer sind längst vorbei, die Hafenmetropole hatte nach dem Zweiten Weltkrieg schwerste Wirtschaftskrisen zu überstehen, ihre Altstadt verkam zu einem Geviert mit zahlreichen halb verfallenen Ruinen und dunklen Gassen, in denen sich Drogenhändlern, Hafenprostituierten und illegalen Einwanderern herumtrieben. Touristen benutzten die Stadt schliesslich bloss noch als Zwischenstopp im grossen Fährhafen – um rasch weiter gen Süden zu ziehen.
 
Seit rund 15 Jahren aber ist ein Revival der Altstadt im Gang. Es begann damit, dass die Architekturabteilung der Universität mitten ins Centro Storico versetzt wurde und fortan Studenten die vernachlässigten Gassen eroberten und eine starke Polizeipräsenz für mehr Sicherheit sorgte. Neue Bars und Restaurants entstanden, kleine, moderne Ladenlokale eröffneten. Zwischen 1987 und 1991 wurde das im zweiten Weltkrieg zerbombte Opernhaus Carlo Felice wieder aufgebaut. Ein Jahr später leistete sich Genua ein komplettes Facelifting des Alten Hafens – der Porto Antico ist seither mit seinen Freiluftkonzerten, Museen, Kinos und Restaurants ein beliebtes Zentrum für Populärkultur- und Vergnügungsveranstaltungen. 2001 wurden im Hinblick auf den G-8-Gipfel schliesslich zahlreiche Kirchen und historische Palazzi renoviert, ganze Strassenzüge verkehrsberuhigt, und immer mehr innovative Jungunternehmer hielten in der Altstadt Einzug.
 
Sie kommen mit neuen Businesskonzepten, mit trendigen Bars und Boutiquen, haben aber eines mit Genuas Traditionsgeschäften gemeinsam: diesen Stolz aufs eigene Produkt, dieses Qualitätsstreben. Mario Rivaro beispielsweise produziert in seiner neu eröffneten „Cremeria delle Erbe“ das beste Eis von Genua – sagen die Genuesi. Und es stimmt: Seine Gelati kosten zwar doppelt so viel wie die der Konkurrenz, schmecken dafür aber auch viel fruchtiger, echter und leichter – selbstverständlich enthalten sie keine künstlichen Farbstoffe oder Konservierungsmittel und nur so wenig Zucker und Fett wie nötig. Probiert Mario eine seiner Neukreationen, dann macht er ein Gesicht wie ein Weinkenner bei einer Degustation. Er und sein Partner Stefano sind nicht einfach Glace-Produzenten – sie sind die ultimativen Gelati-Gourmets und nötigen jeden Kunden, an ihrer Leidenschaft mit zahlreichen Degu-Löffelchen teilzuhaben.
 
Mit Hingabe arbeiten auch die Mitarbeiter von Mentelocale, der kulturellen Drehscheibe Genuas, die seit zwei Jahren im altehrwürdigen Palazzo Ducale ein Online-Stadtmagazin, eine Bar und ein Restaurant betreibt – alles sehr hip und beliebt bei den Einheimischen. Surft man durch ihr Magazin www.mentelocale.it, erlebt man mit jedem Klick die Dynamik Genuas: „Es eröffnet beinahe jede Woche ein neuer Club, eine Galerie oder ein Restaurant, und wir sind die, die darüber als erste berichten“, sagt Mentelocale-Geschäftsführer Paolo Musso. Noch ist er mit Genua nicht ausreichend zufrieden – auch dies ein Zeichen für den Ehrgeiz der Einheimischen. Er, der Pionierunternehmer, fordert noch mehr Dynamik, noch mehr Innovation, denn „Genua hat grosses Potenzial“, ist er überzeugt. Vor allem so hofft er, soll die Weltöffentlichkeit die Stadt nicht mehr länger auf die brutalen Polizeieinsätze des G8 reduzieren. Die Vergehen der Sicherheitskräfte hat sie zu Unrecht mit einem Negativ-Image bestraft. „2004 ist indes unsere Chance“, sagt Musso, „dann sind wir Kulturhauptstadt Europas und können den Besuchern zeigen, wie reichhaltig Genua wirklich ist.“
Genua wird die Werbetrommel indes nicht gross rühren. Es ist mit dieser Stadt ein wenig wie mit Finollos Understatement: Er näht prinzipiell keine Etiketten in die Kragen der Hemden, sondern versteckt sie im Innenärmel: „Wer Finollo trägt, hat es nicht nötig, mit einer Marke zu protzen“ sagt er. Und: „wer wissen soll, dass jemand Finollo trägt, der weiss es auch ohne sichtbaren Markennamen“. So wird auch nur der wissen, was Genua zu bieten hat, der einen Sinn für die Grösse einer unaufdringlichen Stadt zu entwickeln weiss.
Shopping und Konsum in Genua: die Tipps

(Stand 2004)

TELEFON
Vorwahl Italien aus der Schweiz 0039
Vorwahl Genua: 010
SCHNEIDER
Finollo, Via Roma 38r, Tel. 56 20 73: Massgeschneidert, edle Hemden, Pyjamas und Krawatten. Ebenso massgeschneiderte Damenblusen.
 
MODE FÜR SIE UND IHN
  • Via Roma: an dieser eleganten Einkaufs-Strasse (oberhalb Piazza de Ferrari) befinden sich die Boutiquen der italienischen Mode-Designer (Ferragamo, Dolce & Gabbana etc.)
  •  Via XX Settembre (endet bei Piazza de Ferrari): Die wichtigste Shopping-Meile Genuas mit Max Mara, Etam, Diesel, Benetton und zahlreichen Boutiquen für Mainstream-Mode, -Schuhe und -Accessoires.
  • Macrimo, Via Bianchi 17, Tel. 247 29 10, www.macrimo.com: Kompetente Boutique für Cashual-Mode.
  • Cris et Paule, Vico della Casana 53r, Tel. 247 61 24 und Salita Pollaiuoli 72r, Tel. 26 19 97: Feminine, junge, mediterrane Mode. 
  • Selfmade, Vico della Casana 10r, Tel. 247 13 44: Kreationen von jungen, noch unbekannten, italienischen Designern
SCHUHE
 
  • Stagno Calzature, Largo Pertini 5/Piazza de Ferrari, Tel. 56 67 43: Traditionsgeschäft in vierter Generation. Entwickelt eigene Schuhkollektionen und Schuhe nach Mass für Sie und Ihn.
  • Geox, Via XX Settembre 110r, Tel. 553 15 90: sehr bequeme, trendige Schuhe für Erwachsene und Kinder made in Italy.
SCHMUCK
 
  • Montres et Bijoux, Piazza de Ferrari 3, Tel. 56 55 10: Elegante Bijouterie mit den besten Schweizer Uhrenmarken, eigenem Atelier und gutem Service, 1946 gegründet.
  • Barocas, Piazza del Ferro 17r, Tel. 247 41 46: Seit 40 Jahren barocke Schmuckstücke aus Gold, Silber und Edelsteinen. Hat bessere Zeiten hinter sich. Fertigt auch Schmuck nach Bestellung.

ANTIQUITÄTEN

  • Galleria Imperiale, Piazza Campetto, 8, Tel. 251 00 86: Antike, italienische Möbel und Einrichtungsgegenstände in einer grosszügigen, gotischen Galerie (der Palazzo wurde 1560 erbaut) mit wunderschöner Deckenmalerei.
  • Antiquitätenmark im Palazzo Ducale: jeden ersten Samstag im Monat.
  • g.oliva, Palazzo Cicala, Piazza S. Lorenzo 10r, Tel. 247 01 32, www.olivag.it: grosse Auswahl an orientalischen Antiquitäten und Kolonialmöbeln.
HOTELS
 
  • Locanda Palazzo Cicala, Piazza San Lorenzo, 16, 251 88 24, +39 oder  246 74 14, www.palazzocicala.it: Wird zu Recht von “The Charming Hotels of the World” empfohlen – das einzige Designer-Hotel in Genua. Neu, hip und gut.
  • Bristol Palace, Via XX Settembre, 35, Tel. 592541,www.hotelbristolpalace.com: Traditionshaus mit üppiger, etwas altmodischer Einrichtung. Spektakuläres Treppenhaus mit Kuppel.
  • Hotel Savoia Majestic und Savoia Continental, Piazza Stazione Principe/Via Arsenale di Terra, 5,  Tel. 26 16 41, www.hotelsavoiagenova.it: Seit über 100 Jahren beliebtes, klassisches Hotel mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis.
  • Best Western City Hotel, Via San Sebastiano 6, Tel. 010 5545 ,www.bestwestern.it/city_ge: gute Lage in einer autofreien Nebenstrasse der eleganten Via Roma, Zimmer im Stil internationaler Hotelketten.
RESTAURANTS
 
  • Histoire Café Garibaldi, Via ai Quattro Canti die S. Francesco 40, Tel. 247 08 47: neu eröffnetes, grosszüges, trendiges Lokal mit innovativer, durchgehender Küche, Live-Konzerten (nachmittags!), Bar und Lounge.
  • Le Colonne di San Bernardo, Via San Bernardo 59r, Tel. 246 12 52: schickes, neues Lokal mit Weinbar und romantischer Terrasse mitten in der Altstadt.
  • Trattoria da Franca, Vico della Lepre 4/8/10r. Tel. +39 010 247 44 73: hübsches, traditionelles Fischlokal mit leckerem Cappun Magru (Ligurische Fischterrine) und guten Weinen.
  • Sa Pesta, Via Giustiniani 16r, Tel. 246 83 36: traumhaft knusprige Farinata (Kichererbsenfladen) aus dem Holzofen und andere ligurische Spezialitäten. Gemütliches, sehr einfaches, authentisches Lokal.
  • Il Tre Merli, Vico del Coro della Maddalena 26r, Tel. 247 40 95,mwww.itremerli.it: über 300 Weine, Palazzo aus dem 14. Jahrhundert, ein beliebtes Traditionslokal.
  • Le Cantine Squarciafico, Piazza Invrea 3rosso, Tel. 247 08 23: Über 80 Weinsorten, orignielles Essen, schick-gemütliche Atmosphäre.
  • Papageno, Via Asserotti 60r, Piazza Corvetto, Tel. 839 29 99: Klein, einzigartig, innovativ.
BARS
  • Delfin Bar, Via di Sottoripa 37r, Tel. 26 18 41: Sympathische Bar beim Porto Antico, leckere Frucht-Cocktails, vielfältige Apéro-Häppli, netts Publikum, friedliche Stimmung in der Abendsonne.
  • Le Corbusier, Via S. Donato 36-38r, Tel. 246 86 52: Coctail-Bar mit DJs, Photo- und Gemäldeaustellungen.
  • Zeneise, Via della Maddalena 69r: Winzige, moderne, sehr freundliche Bar mit guten Fruchtcoctails.
  • Portali Art Café, Via ai Quattro Canti die S. Francesco 32r, Tel. 860 00 78: Moderne Bar mit wechselnden Kunstaustellungen.
  • Bar Berto, Piazza delle Erbe 6r: Jugendstil-Bar inmitten zahlreicher anderer Bars an der beliebten, kleinen Vergnügungs-Piazza delle Erbe.
  • Après moi, Champagner-Bar: Vico alla Chiesa delle Vigne 3r: Kleines, intimes Lokal mit schöner Terrasse.
  • Sal y Mar,  Vico alle chiesa della Maddalena 20r: Gemütliche Lounge.
CAFFES
  • La Cremeria delle Erbe, Vico delle Erbe 15, 010 246 92 54: Das beste, hausgemachte Gelato in ganz Genua. Auf keinen Fall verpassen!
  • Caffé degli Specchi, Salita Pollaivoli 43r: Jugendstilcafé mit hübschem Gewölbe voller Kacheln und Spiegeln. Gute Aperitivi.
  • Café Doge, Piazza Mateotti 5, Palazzo Ducale: Elegantes, modernes Café, das auch gute Teesorten führt. Sonnige Tische auf der Piazza.
     
KONFISERIEN
 
  • Antica Pasticceria Klainguti, Piazza Soziglio 98r: Traditions-Konditorei mit traumhaften Torten und Kuchen. Seit 1828 unverändert.
  • Pietro Romanengo, Via Soziglia 74r, Tel. 247 45 74, und Via Roma 51r, Tel. 58 02 57): Die Traditions-Confiserie produziert seit über zwei Jahrhunderten karamelisierte Veilchenblüten,  Rosenblütensirup, Pistaziennougat – traditionelle Naschereien, die selbst in Königshäusern beliebt sind.
BARBIERE
  • Bottega di Barbiere, Vicolo Caprettari, 14r: Winziger Salon im Art-deco-Stil, seit 1922 unverändert. Auf Wunsch werden auch Frauen bedient.
DELIKATESSEN/SPEZIALITÄTEN
 
  • La Tavola del Doge:  Piazza Matteotti 5:  Käse, Salami, Pesto, Wein, Olivenöl und frisches Gemüse – vieles in Bio-Qualität
  • Serafina: Via Canneto il Curto 34: Stadtbekanntes Ladenlokal mit Ligurischen Delikatessen.
  • Mercato Orientale, Via XX Settembre/Ecke Piazza Colombo: Genuas grösste, prächtige Markthalle seit 1899.
  • Antica Drogheria Torielli, Via San Bernardo 32r, 246 83 59: Traditionsbetrieb mit über 300 Gewürzen und über 100 essenziellen Ölen. 
  • G. Migone, Piazza San Mattero 4r-6r, Tel. 247 32 82: Vinothek mit über 1500 verschiedenen Weinen. In der Osteria und Wine Bar nebenan können Weine degustiert und genuesische Spezialitäten gegessen werden.
DIVERSES
  • La Bottega Dell’Erbario, Via di Scurreria, 28r: Liebevoll eingerichtetes Lokal mit lauter duftendenden Seifen, Shampoos, Badeölen und Naturkosmetik. 
  • Ecosmart: Via Ravecca 55r: sehr hippes Lokal mit natürlichen, legalen Drogen und Stimulansmitteln wie z.B. Maté Tee, Ginseng oder Guarana.
  • Aesse, Piazza della Meridiana 14r, Tel. 246 13 71: Spezialist für luxuriöse Design-Kücheneinrichtungen der Marke Rossana.
BÜCHER
  • Libreria Ducale, Piazza Matteotti 50r/im Palazzo Ducale, Tel. 59 41 12,www.tormena.com: reiches Sortiment an Kunst- und Fotobänden, viele Bücher über Genua.
CDs
  • Musica Gianni Tassio, Via del Campo 29r: Ein Pilgerort für die Fans von Fabrizio De André mit sehr viel Charme. Gianni ist spezialisiert auf genuesische Musik und internationalen Raritäten aus den 40er, 50er und 60er Jahren,www.giannitassio-viadelcampo.it und www.viadelcampo.com
  • Music Store, Porto Antico, Magazzini del Cotone, Tel. 275 88 30: grosse Auswahl an Pop, Rock etc..
YACHTING KLEIDER UND ZUBEHÖR
  • Tomasoni Yachting & Sport, Piazza della Vittoria 117r, Tel. 58 61 16 oder Via Oberdan 164r, Tel. 32 15 13: Grosszügiges Ladenlokal mit trendiger Yacht-Bekleidung von Henri Lloyd, North Sails, Outrage und Terrae, 
  • La Corderia Nazionale, Via Gramsci 53r, Tel. 246 59 29: Navigationsgeräte und Segelbootzubehör.

Share

Roberto Finollo, Genuar

Café Histoire Garibaldi, Genua

Gabriela Bonin | Copyright 2018 | Impressum | Datenschutz | Sitemap