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Reportagen

"Sie wohnen im Schweinestall"

Philippinen/Mindoro: Fiktiver Brief aus einem Tropenparadies.

Für das deutsche Reisemagazin Geo-Saison, 2001. Der Text wurde aufgrund eines zeitgleich stattfindenden Entführungs-Skandales in den Philippinen nicht veröffentlicht.

Liebe Andrea

Sie wohnen neuerdings in der Bar und spielen im Schweinestall. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, echt nicht. Ich träumte von seidiggelben Wuschelchen, die um mich herumhüpfen von einem Vaterganter, der unser Haus bewacht. Pete hatte im Garten neben den Frangipani und Bougainvilleas ein schönes Bambusgehege für sie aufgebaut, mit Plastikwanne und Futternapf. Aber nein, Sir Henry, der Ganter lässt sich sein Eiswasser lieber an der Bar im Champagnerkühler servieren und Mammagans zieht das Meer als Badewanne vor. Du solltest sie mal sehen, wenn sie kopfüber die Rolle macht: Quakt und flattert und schwups! - plötzlich leuchten über dem Meeresspiegel bloss noch zwei orange Patschelfüsse wie winkende Bojen; da surren die Kameras, klicken die Fotoapparate. Immerhin sind die Gänse so nun zur absoluten Attraktion der Insel geworden. Kein Gast, der sie nicht kennt.

Ist es nicht seltsam: Wenn die Gäste ankommen, dann wollen sie Äffchen und Reptilien sehen, bunte Fische und Tropenvögel. Keiner fragt nach Gänsen. Und so zeigen wir ihnen die Monitorwarane, Geckos, Gottesanbeterinnen, Kolibris... und unseren kleinen Zoo mit der indischen Python, der wir bereits vier Gänsebabies opfern mussten; dem Fischadler, der halbblind und lahm in seinem Altersheim verharrt und dem chinesischen Hahn, der alle seine drei Weibchen zu Tode vergewaltigt hat. (So hat er sich zum lebenslangen Zölibat verdammt. Selber schuld.) Auch den Tauchern zeigen wir, was sie wollen: Mantas, Sepias, Barrracudas, im etwas entfernteren Apo-Riff auch Haie. Aber, wenn die Leute erst mal wieder zu Hause sind und uns ihre Fernweh-e-mails schicken, fragen sie bloss nach einem: nach dem Wohlergehen unserer Gänsefamilie. Am meisten mögen sie den Ganter, der ist am sozialsten. Wenn immer eine Party steigt - er ist dabei. Es hüpfen dann also vierzig Gäste, zwanzig philippinische Arbeiter, wir acht Weisse und ein Ganter am Strand herum. Er flattert und schnattert in tierischer Freude und seine Alte krakeelt sich nebenan die Eifersucht aus dem Leibe.

Wir lachen oft über ihn, aber so amüsant er wirken mag, im Grunde repräsentiert all die Gefahren, die auf einer so abgelegenen Tropeninsel lauern: Ganze Generationen seiner Jungen sind schon irgendwelchen Killerviren erlegen; unzählige Geschwister wurden noch im Ei von irgendwelchen Schlangen verschlungen. Letzte Saison tötete eine Echse ein Junges, ein anderes verschluckten die Sturmwellen eines Taifuns. Dabei gibt es nach Ansicht der Franzosen bloss ein einziges würdiges Ende für Gänse: ihre Transformation zu einer kühl servierten, hübsch dekorierten Fois gras... Davor konnten wir die Kleinen bisher bewahren. Und auch vor Entführungen - so was gibt es bei uns nicht. Hier, in der Region Mindoro, sind die Einheimischen ziemlich unpolitisch und sehr katholisch. Moslems gibt es hier keine. Und doch gibt uns die Entführung im Süden der Philippinen sehr zu denken, selbst wenn sie für uns fast weiter entfernt scheint, als für euch in Deutschland. Wir sehen schliesslich nicht fern - und bei über 7000 Inseln im Land ist jedes Eiland fast wie ein kleines in sich abgeschlossenes Königreich. Was nebenan läuft, nimmt man kaum wahr. Selbst die Militärputsches und Regierungswechsel der vergangen Jahren waren auf Pandan nicht spürbar. Aber im Ausland erfahren die Leute bloss von Flugzeugabstürzen, Vulkanausbrüchen und Revolten. Das vermittelt den Eindruck, die Philippinen seien gefährlich und unberechenbar. Ich selbst nehme sie als unglaublich friedliebend wahr.

Die grossen Skandale sind fern von uns, so fern, dass in diesem Gleichschritt des Alltags alle auf neuesten Dorftratsch warten, auf ein kleines Skandälchen da, eine Episode dort... Da hier die Anarchie einer Privatinsel regiert, blüht die Freiheit für eines jeden Spinnereien. Ist ja auch nicht schlecht, den Leistungsdruck, die Medien- und Konsumwut des Westens für eine Weile zu vergessen, und stattdessen vermehrt Billard zu spielen, den Mond anzugucken und über die verknorzte Moral der Mitteleuropäer zu schnöden. Aber kürzlich fragte ich mich, ob dieses Zelebrieren der Weltabgewandtheit nicht allmählich in Menschenverachtung zu kippen droht. Es war ein Tag, der eigentlich so gleichmütig und träge wie alle andere hätte werden sollen. Ich hatte mir im Restaurant gerade eine Portion Fisch in Kokosmilch geschöpft und schielte nach den süss duftenden Mangos und Ananas, als Sharon erzählte, die kleinste Tochter unseres KaPeteäns sei beim Spielen ertrunken... Baff! Der Tod, die Endlichkeit - es war als ob plötzlich die Farbe vom Inselparadies wich.

Und die Franzosen? Wussten nichts besseres, als stur so zu tun, als ob dies ein Tag wie jeder andere bleiben sollte. Kein Wort des Beileids, kein Kondolenzbesuch. Bloss Schulterzucken. Wo käme man auch hin, wenn man als Chef den Untergebenen gegenüber Gefühle zeigte...? Na, sag, wo sind wir denn hier? Im tiefsten Kolonialzeitalter oder was? Was war ich enttäuscht! Und traurig. Ich wünschte, wir könnten hier mehr Gefühle zeigen und Probleme würden ausgesprochen und angegangen (aber weder ist dies Teil der asiatischen Mentalität noch passt es zum eigensinnigen Auftreten der Franzosen, die hier als Resortbesitzer schlichtweg die Insel-Bosse sind).

So hat es mit dem Inselkoller doch was an sich. Dass ich nur einige wenige Quadratmeter Sand und Dschungel um mich habe, ist ja noch ok - der Koller offenbart sich vielmehr in einer zunehmenden geistigen Verengung und kulturellen Verwirrung: Mir scheint, wer zu lange hier bleibt, bei dem verschieben sich unbemerkt die Realitäten. Endstation Tropenparadies. Man hat sich selbst verloren und faselt dann was von Freiheit. Ha, dass ich nicht lache: Freiheit! Die findest Du hier nicht (höchstens die Idee davon). Nein, die musst Du noch immer in Dir selbst erschaffen. Aber wir Westler sind für so nette Dinge wie Musse und Unabhängigkeit doch gar nicht gemacht. Und wer hat schon den Mumm, sich dem wirklich zu stellen? Da fällt mir ein: Hast Du den Film "The Beach" gesehen, der lief doch kürzlich in Europa? Wir sahen ihn in unserem hausgemachten Open-Air-Kino am Strand... Die Story zeigt gut, wie die Aussteiger inmitten der vermeintlich schönen Freiheit ihren eigenen Abgründen begegnen und durchdrehen. Wir morden hier zwar nicht, aber wenn der Geist sich bloss noch um 11 Hektaren dreht und man nur noch mit sich selbst konfrontiert ist, dann stösst man bald an seine Grenzen. Freilich: dies stellt sich nicht in zwei, drei Wochen Urlaub ein, aber nach einigen Monaten ertapp ich mich dabei, wie ich bloss noch darauf bedacht bin, mich nicht in meinem Müssiggang und Eigensinn stören zu lassen. Oder wie ich dämlich lächelnd selbst die beknacktesten Ideen der Ruhe zuliebe gelten lasse.

Aber lassen wirs, ich will nicht schnöden. Immer wenn ich mich über Pandan ärgere, denke ich, was es im Grunde für ein Privileg ist, auf diesem "traumhaften Fleckchen Erde" wohnen zu dürfen. (Jens Peter, der deutsche Philippinen-Reise-Guru, hat Pandan so bezeichnet und zu einer seiner zehn liebsten Inseln erklärt). Ich denke zurück, wie ich vor Jahren diesen Postkartenstrand noch mit den Augen einer Touristin bewundert hatte, wie er meinen westlichen Traum vom einfachen Dasein in tropischer Einsamkeit verkörpert hatte: Sandstrand, Palmen, filmreife Sonnenuntergänge. Wie ich, vom Alltag befreit, sinnsuchend und lastenlos dem Strand entlang gewandelt war, es wagte, am helllichten Tag im Schutze der Felsbuchten Liebe zu machen, mich im funkelnden Sternenhimmel verlor und ahnte, wie ein Leben in Musse schmecken könnte. Die Insel war für mich immer Inbegriff von Ruhe und Zwanglosigkeit. Es gibt hier ja keine Telefone, kein Fernseher, keine Motoren. Hier brauchst Du weder Schuhe noch Geldbeutel noch Schlüssel. Du gehst barfuss auf kleinen Sandpfaden, alle Bungalows stehen offen, denn geklaut wird hier nie; und alles was Du konsumierst, wird unauffällig aufgeschrieben, bezahlt wird erst am Schluss. So wird Pandan zum Urlaubspaket mit dem besonderen Etwas: Mit der Buchung kauft man sich ein Stück Frieden und Ursprünglichkeit, und tut dann gerne so, als ob Robinson der Prophet einer Weisheitslehre wäre. Heute weiss ich, dass dies Illusion bleibt... Aber immerhin ist sie eine durchaus angenehme Realität für unser Business - die 14 Bungalows sind weit im voraus ausgebucht, der Tauchshop ist immer voll.

Ich liebe die Insel auch heute noch. Vor allem liebe ich die Filipinos, die hier leben. Seit ich hier wohne, hat mein Paradies hat zwar an Glanz verloren, dafür aber an Menschlichkeit gewonnen. Mittlerweile haben die philippinischen Angestellten etwas Vertrauen zu mir gefunden und erzählen manchmal von ihren Geschichten und Träumen. Von ihren so ganz fremden Lebenskonzepten. Und immer wieder kreuzen sie meinen Weg mit einem wunderbaren Lächeln, das so grundlos lieb und herzerwärmend ist, dass es mir meine eigene Reserviertheit schmerzlich vor Augen führt. Sie faszinieren mich, gerade weil sie so ganz anders sind als wir Westler: Hier ihr Konzept der Gemeinschaft, Familie, Loyalität, des Niemals-das-Gesicht-verlieren-dürfens - dort unsere Mentalität des Individualismus', der Konfliktkultur, der Informations- und Konsumgier. Welche Welt ist die bessere? Ich weiss es nicht, weiss es eigentlich immer weniger, fühle bloss, dass mich die Begegnungen mit den Filipinos stimulieren, herausfordern - und ja: irgendwie auch beglücken (vor allem, wenn ich merke, wie wir zwischen unseren Kulturgräben kleine Verbindungen zu schaffen vermögen).

Und erst die Natur! In die habe ich Stadtfrau mich total verliebt. Das musst Du mal erleben: Du paddelst beim Schnorcheln hinter Schildkröten her und versinkst beim Tauchen in einen Rausch von Farben. Morgens wecken Dich Tropenvögel, so schön, wie Du es bloss aus esoterischen Meditationskassetten kennst; abends lauscht Du dem Liebesgequake der Geckos, nimmst Dir alle Zeit der Welt, um bei Kerzenschein, Grillengezirpe und Wellengeplätscher zu essen und Dich später in der Hängematte zu vergessen.

Aber das wirst Du ja alles bald selbst erleben. Wow, nur noch vier Wochen und dann wirst Du da sein! Die Reise wird etwas mühsam, dafür fängt das Abenteuer bereits auf dem nationalen Flughafen in Manila an. Da hockst Du morgens um halb sechs in der Wartehalle, noch ganz dumm vom Jetlag - und hupps, plötzlich stehen sie alle stramm, Kinder, Nonnen, Omas, Geschäftsleute. Du schleunigst auch. Alle singen sie nun die Nationalhymne, zu der vorne in den Videos jeden Morgen die philippinische Geschichte im 60-Sekunden-Raffer vorbeizieht: spanische Kolonialisierung, Revolution, Unabhängigkeit, japanische Unterdrückung, amerikanische Besatzung, Marcos-Diktatur, Gründung der präsidialen Republik, Freiheit und Fortschritt.

Alsbald fliegst Du über Manila, das ist so arm, grau und elend, dass Du Dich noch so gerne von den bettelnden Kinderaugen und Kakerlakenlegionen befreist. Unter Dir die ersten saftiggrünen Berge, Vulkanseen, Flüsse, schliesslich das Meer. Und schon bald düst Du über Mindoro, und dort vorgelegen über Pandan - oval, mit grünem Bauch und türkis Heiligenschein. Dann landest Du in San José, mit seinem Gewirr aus tausend Strassenständen, mageren Hunden und den knatternden Tricyles in denen man kaum nach draussen sieht, weil die Fenster alle mit bunten Oma-Häkelverzierungen verhangen sind. Dazu noch künstliche Blumen und unzählige Plastikkleber mit religiösen Sprüchen, "God bless our trip"...

Schnapp dir eines der Wägelchen, und fahr zur Busstation. Steig aufs Dach eines Busses (da ist die Aussicht am besten), sag einfach "Sablayan" und lass die Szenerie an Dir vorbeiziehen: Frauen, die im Fluss Wäsche auf die Steine schlagen; Wasserbüffel, die durch Reisfelder ackern; Hüttendörfer voller halbnackter Kinder und stolzer Kampfhähne. Wenn Du Glück hast, siehst Du auch die Ureinwohner, die Mangyanen in ihren Lendenschürzen, die ab und zu ihre geflochtenen Körbe zu den Dorfmärkten tragen.

Nach 60 Kilometern und drei Stunden Holperfahrt erreichst Du endlich Sablayan, bist dann ein wackeliges Staubbündel und nicht mehr sehr geistreich. Der Rest geschieht von alleine, jeder wird wissen, dass Du nach Pandan willst. Was sonst will hier ein Weisser? Am Hafen wird Dich ein Flatboat-Fahrer in sein Boot setzen; kleine, braune Nackedeis werden Dir vom Ufer "hello-hello" zuschreien und Saltosprünge vorführen. Eine Viertelstunde dauert es noch, dann wird Dich der Ganter anfallen und als nächstes wirst Du an der Bar eingeführt.

Ach, Liebes, ich freue mich schon riesig auf Deinen Besuch. Sei so lieb und bring mir eines dieser deftigen Hamburger Vollkornbrote mit. Und bitte einen "Spiegel", ich weiss schon gar nicht mehr, was auf der Welt so los ist.

Bis bald. Herzlichst, Gabriela


Info-Teil:

Telekommunikation: Vorwahl: 0063, danach die Provinzvorwahl ohne der erste Null. Handies funktionieren in Mindoro Occidental nicht. Telefonieren in der Provinz ist schwierig bis unmöglich. In Sablayan (der nächstgelegenen Stadt von Pandan) gibt es bloss sechs Telefonkabinen und eine Telefonzentrale, die internationale Verbindungen herstellen kann.

Reisezeit und Klima: Tropisches Klima, 25 bis 35 ºC, heiss und feucht. Beste Reisesaison ist zwischen Dezember bis Mai. Danach beginnt die Regenzeit. Mit gelegentlichen Stürmen muss aber immer gerechnet werden.

Flüge: Nonstopflüge mit Lufthansa von Frankfurt nach Manila, ca. 13 bis 14 Stunden, 1200.- bis 1600.- Mark. Swissair, Air France, British Airways und die asiatischen Gesellschaften wie Singapur- und Malaysian Airlines, Thai Air oder Cathay Pacific fliegen mehrmals wöchentlich mit Stopovers von Frankfurt nach Manila. Von dort aus fliegen täglich lokale Airlines nach San José, Mindoro Occidental. Von dort Boot- oder Bustransfer nach Sablayan/Pandan. Fährverbindung ab Batangas (2 Std. südlich von Manila) drei mal wöchentlich nach Sablayan (ca. 10 Stunden). Komfortabelste, aber auch teuerste Anreise: Wasserflugzeug ab Manila direkt zum Strand von Pandan, pro Flug 855.- Mark, maximal drei Passagiere.

Visum: Für Aufenthalte bis zu 21 Tagen ist kein Visum nötig. Der Pass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Visa-Verlängerungen in Manila sind kein Problem. Lokale Reisebüros wie etwa "Swagman Travel" (Tel. 02-525-45-50, Fax 02-522-36-63, 411 A. Flores St. Ermita, Manila) bieten diesen Service an. Informationen über Visa in Deutschland: Philippinischen Botschaft, Argelander Str. 1, 53115 Bonn, Tel. 0228-267990, Fax 0228-221968.

Währung: Philippinische Währung ist der Peso. Derzeit bekommt man für eine Mark ca. 20 Peso. Am besten wechselt man gleich in der Ankunftshalle des Flughafens US Dollars oder Mark in Pesos. In Manila werden Kreditkarten und Travellerschecks akzeptiert. In der Provinz kann nur bar mit Peso bezahlt werden.

Transport: Im Inselreich Philippinen funktioniert der Verkehr vorwiegend über Boote, Fähren oder Flugzeuge. Landstrecken werden mit Jeepneys oder Bussen bewältigt. Schlechte Witterung kann den Verkehr immer wieder zum Stillstand bringen. Manila leidet unter chronischem Stau. Genügend Zeit fürs Reisen einplanen!

Gesundheit: Für Manila und Mindoro Occidental ist keine Malariaprophylaxe nötig (Medikamente für den Notfall mitnehmen!). Die hygienischen Verhältnisse sind akzeptabel. Empfehlenswert sind dennoch Impfungen gegen Tetanus und Hepatitis. Durchfallmittel mitnehmen. Und Vorsicht vor Erkältungen in Aircon-Räumen (Flughafen).

Manila: Die Stadt ist chaotisch und arm und bietet kaum touristische Sehenswürdigkeiten. Am besten bringt man Manila rasch hinter sich. Im Malate-Stadtteil gibt es dennoch einige hübsche Restaurants und Bars: Unbedingt im "Café Havana" (direkt am Remedios Circle, Malate) einen Drink bestellen. Und dann in einem der umliegenden Restaurants, z.B. im "Korea Palace" essen. Den Sonnenuntergang in der Manila Bay geniesst man ab besten in der gepflegten Gartenanlage des WESTIN PHILIPPINES PLAZA HOTEL, Cultural Center Complex, Roxas Boulevard, Malate. Eines der besten Shoppingcenter ist "Glorietta" im Geschäftsviertel Makati. Die Taxifahrt dahin kann ab Malate indes über eine Stunde dauern. Wer nur was Kleines shoppen will, geht ins nahegelegene "Robinson's" im Ermita Stadtteil.
Unterkunft in Manila: Gleich beim Remedios Circle (1771 M. Adriatico St.) liegt die Malate Pensionne, eine saubere, gut organisierte, hübsche Pension: MALATE PENSIONNE, MANILA, Tel. 02-523-83-04, Fax 02-522-23-89, e-mail: info@mpensionne.com.ph. "Executive room" (Doppelzimmer mit Aircon, Bad) ab 68 Mark. 
Bestes, traditionellstes Haus mit Sicht aufs Meer ist das Manila Hotel beim berühmten Rizal Park: MANILA HOTEL, ERMITA MANILA, Tel. 02-527-00-11, Fax 02-527-00-22, Doppelzimmer mit Aircon, Bad ab 360 Mark. Wem die Übernachtung zu teuer ist, der gönnt sich dort einfach nur das hervorragende Frühstücksbuffet im Manila Hotel.

Veranstalter: Noch gibt es in Deutschland keinen Reiseveranstalter, der Urlaub auf Pandan anbietet. Ausweichmöglichkeit: Der Schweizer Tauchreiseveranstalter TAUCHTREFF ZUG, Tel. 0041-41-710-44-40, Fax 0041-41-710-44-77, www.tauch-treff.ch, e-mail: mail@tauch-treff.ch. 
Alle Informationen über das Pandan Island Resort findet man unter www.pandan.com. Auf dieser Website kann man auch direkt buchen (keine Preisdifferenz zu Buchungen über den Tauchtreff Zug). Einziges Alternativ-Resort in der Region: "Albert's Place", eine hübsche Anlage unter österreichischem Management in Sablayan, kein Tel., nur e-mail: albertsoellner@attglobal.net oder grabler@netway.at oder über die Webseite www.grabler.at

Der besondere Reisetipp: Coron

Coron im nordwestlichsten Zipfel der Philippinen gilt als Taucheldorado und neuer Geheimtipp in den Philippinen: Zu hunderten ragen dort die Eilande wie bizarre Kalksteinskulpturen aus dem Meer. Man fährt dort durch kilometerlange Wasserwege, vorbei an pechschwarzen, steilabfallenden Klippen, Mangrovenwäldern und kleinen Pfahlbaustädtchen. Man wandert zu heissen Quellen, Süsswasserseen und Wasserfällen, picknickt, badet und kajakt in einsamen Buchten. 12 weitgehend intakte japanischen Schiffwracks aus dem zweiten Weltkrieg locken die Taucher an. Auf der nahe gelegenen Insel Calauit befindet sich das Calauit Island Wildlife Sanctuary mit seinen afrikanischen Grosstieren. Dort leben rund 500 afrikanische Tiere, darunter Zebras, Giraffen und Gazellen und auch viele philippinische Tiere wie zum Beispiel Krokodile. Coron kann ab Manila per Flugzeug oder Fähre erreicht werden. Das Pandan Island Resort bietet 5-tägige Tauchkreuzfahrten nach Coron an. Weitere Informationen über die Region: www.calamian.ph.

Philippinen generell: Das philippinische Archipel besteht aus über 7100 Inseln und ist eine Präsidialrepublik. Bis 1946 stand es unter der Herrschaft der USA und früher unter spanischer Kolonialmacht. Das Land ist vorwiegend katholisch und anerkennt neben der offiziellen Landessprache Filipino auch Englisch als Geschäftssprache.

Weitere Informationen: Philippinisches Fremdenverkehrsamt in Frankfurt, Tel. 069-20-893, Fax 069-285-127 oder direkt in Manila: www.tourism.gov.ph

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