Public Relations
Steigenberger - Marthaler - Harmonie
Die Kunst, in Harmonie zu leben - Wie wir aus unserem Alltag das Beste machen
Für die interne PR von Steigenberger Hotels (CD-Weihnachtsgeschenk an die Mitarbeiter) im Auftrag von Marthaler-Partner GmbH, 2009
Text für eine Geschenk-CD an die Mitarbeiter
Einleitung
- Körper: Gesundheit erhalten dank Prävention
- Psyche: Seelisch stabil bleiben durch Achtsamkeit
- Beziehung: In der Partnerschaft Beziehungsarbeit leisten
- Familie: Für Zuwendung, Respekt und Struktur sorgen
- Arbeit: Motivation und Eigenverantwortung stärken
- Soziales Umfeld: Kommunikation verbessern
- Schicksalsschläge: Den Schmerz annehmen lernen
Liebe Hörerin, lieber Hörer
Herzlich Willkommen. Schön, dass Sie einen Moment Zeit gefunden haben und uns zuhören. Wir reden hier über die Kunst, in Harmonie zu leben und geben Ihnen Gedankenanstösse dazu, wie Sie aus Ihrem Alltag das Beste machen können. Sind Sie neugierig darauf?
Gut, dann fangen wir gleich an: Denken Sie bitte an Ihren Chef. Oder an Ihre Mutter. Oder Ihren Nachbarn: Mögen Sie diese Menschen? Ärgern Sie sich manchmal über sie? Vermutlich schon. Denn in jeder Beziehung hapert es zuweilen. Und manchmal poltert es gewaltig in den Beziehungskisten. Dann scheint einem alles unerträglich und schmerzhaft.
Der Mensch will indes keinen Ärger und erst recht keinen Schmerz. Wir alle suchen auf dieser Erde nach Glück. In der Regel fühlen wir uns dann wohl, wenn Harmonie herrscht.
Diese CD möchte Ihnen zu mehr Harmonie verhelfen. Wir wollen Sie dazu ermuntern, sich selbst, Ihren Körper, aber auch Ihr Umfeld liebevoller wahrzunehmen.Sie bekommen hierfür konkrete Tipps, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen.
Seien Sie also wachsam, liebe Hörerin, lieber Hörer. Verschlafen Sie nicht das Wichtigste in Ihrem Leben! „Wachsam sein“ heisst im Griechischen nämlich „Prophylassein“. Das Wort Prophylaxe beruht also auf der Aufforderung, vorzubeugen. Oder noch wörtlicher übersetzt: „vorher wachsam zu sein“. Der Mensch neigt indes dazu, ausgerechnet den wichtigsten Dingen im Leben die nötige Prophylaxe zu verweigern. Oder betreiben Sie etwa in allen Lebensbereichen die optimale Vorsorge? In der Gesundheit? In der Liebe? Im Umgang mit Ihren Arbeitskollegen?
Vorsorgen ist bekanntlich besser als heilen. Wenn die Ehe erst einmal zerbrochen ist, wenn der Burnout zugeschlagen hat oder ein blauer Briefs ins Haus geflattert ist, dann ist es zu spät für Prophylaxe. Es folgt dann zwar ein Erwachen, ja, aber ein äusserst schmerzhaftes.
Wir können viele Schwierigkeiten in unserm Leben vermeiden, wenn wir aufmerksamer leben. Durch Prophylaxe, also durch dieses bewusste, vorausschauende Wachsein, lernen wir, unsere Beziehungen aufmerksamer zu betrachten. Wer wahrhaftig wach sein will, übt sich darin, ganzheitlich zu denken. Er erkennt sich als Teil eines Ganzen und versucht, seinen Beitrag zur Harmonie zu leisten.
Was immer unausgewogen ist, ist nicht heil. Was nicht mehr im Lot ist, wird masslos und gerät aus dem Gleichgewicht. Wenn lebenswichtige Organe nicht mehr miteinander arbeiten, erkrankt der Körper. Und wo immer das Gleichgewicht in einem Lebensbereich gestört ist, kann dies in Folge weitere Disharmonien erzeugen. Ein kranker Körper verhindert das Arbeiten, eine zerbrochene Beziehung stört das Familienleben.
Es ist eine große Herausforderung in unserem Menschenleben, die verschiedenen Aspekte unseres Daseins in Balance zu bringen. Denn nur die Ganzheitlichkeit kann zu wahrem Gleichgewicht führen. Der Mensch ist in der Lage, zu differenzieren und Gegensätze zu vereinen. Diese Chance sollten wir nutzen.
Bekanntlich beginnt jeder Weg und mit dem ersten Schritt. Fangen wir also mit ersten kleinen Maßnahmen an. Beginnen Sie doch ganz einfach damit, daß Sie der Gewohnheit gelegentlich ein Schnippchen schlagen. Das bewirkt, dass Sie Ihren Alltag allmählich anders wahrnehmen und in der Folge auch bewusster gestalten. Warum nicht mal in einem noch unbekannten Café Pause machen, statt immer im Stammlokal? Warum nicht mal mit jenem Kollegen zu Mittag essen, mit dem man sonst nie etwas zu tun hat? Oder ein neues Hobby beginnen, ein Musikinstrument erlernen oder mal schauen, ob Ihnen ein Yoga-Kurs gefällt?
Ja – warum eigentlich nicht ...?
Es ist nicht einfach, eine Gewohnheit zu ändern. Das erfordert von uns den Mut, Bestehendes zu hinterfragen und Vergangenes loszulassen. Freiwillig macht man das nicht so gerne. Aber soll man deswegen warten, bis einen das Schicksal dazu zwingt?
Nach dieser Einführung wenden wir uns nun dem ersten Kapitel zu:Unserer Gesundheit
„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" sagte einst der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer. Darum stellen wir den Körper an den Beginn unseres Prophylaxe-Programms.
Ist es nicht erstaunlich, wie achtlos viele Menschen mit ihrer Gesundheit umgehen? Sie ernähren sich falsch, rauchen oder trinken übermäßig, bewegen sich kaum und wissen sich nicht zu entspannen. Kein Wunder, dass auf diese Weise der Körper sein Gleichgewicht verliert und in der Folge krank wird. Nun soll bloß keiner scherzend einwenden, dass wir alle einmal sterben müssen. Ja, ja, das stimmt schon, bloß verliert dieser vermeintlich spaßige Spruch jeglichen Witz, wenn der Arzt dann tatsächlich eine vernichtende Diagnose stellt. Wer in seinem Leben mit dem eigenen Tod konfrontiert ist, weiß, dass aus dem Scherz bitterer Ernst werden kann.
Die Gesundheit ist unser wertvollstes Gut. Sie ist weit mehr als nicht Kranksein. Unser Körper ist das Vehikel für all unsere Tätigkeiten. Und er gilt als der Tempel der Seele.
Jeder von Ihnen, der ein Auto besitzt, sorgt für seine Wartung, bringt es regelmäßig für Service-Leistungen in die Werkstatt. Er reagiert sofort, wenn irgendwo ein rotes Lämpchen blinkt. Achtung, Gefahr! Gewissenhaft wendet man sich dann an den Mechaniker seines Vertrauens und befolgt seinen Rat.
Sollten wir unserem Körper nicht mindestens ebenso viel Respekt entgegen bringen? Wird der Atem knapp, flattert das Herz, flimmern die Augen oder schlägt regelmäßig eine Migräne zu – spätestens dann sollten Ihre Alarmlämpchen blinken! Missachten Sie körperliche Symptome nicht. Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihr Wohlbefinden!
Wie kann man denn gesund bleiben? Wo setzt echte Prophylaxe an?
Ganz einfach: Halten Sie Diät!
Ja, Sie haben richtig gehört: Jeder Mensch sollte Diät halten. Wir verstehen darunter indes nicht das Kalorien-Zählen aus den Frauenzeitschriften. Wir gehen vom griechischen Begriff „diaita“ aus. Das bedeutet „geregelte Lebensführung“.
Es geht darum, Maß zu halten – in allem was wir tun. Essen und trinken wir mit Maß, schlafen und arbeiten wir ebenso mit Maß. Damit wäre schon viel gewonnen. Doch wir Menschen sind verführt, in all unserem Überfluss zu viel zu essen. Wir leben in einer Konsumgesellschaft – da ist es nicht einfach, Maß zu halten. Immer mehr Werbung, immer mehr neue Lebensmittel verlocken uns dazu, immer mehr zu uns zu nehmen.
Wir werden zu dick. Die Weltgesundheitsorganisation hat deswegen längst Alarm geschlagen. Sie bezeichnet Übergewicht als die neue Epidemie der Industrienationen. Laut einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus dem Jahr 2008 sind rund 60 Prozent der erwachsenen Männer und 40 Prozent der Frauen übergewichtig. Die Zahlen in Österreich und in der Schweiz sind nicht besser. Auch jedes fünfte deutsche Kind gilt bereits als übergewichtig. Laut Fachleuten droht diese Generation der dicken Kinder die erste zu sein, die vor ihren Eltern stirbt. Na, leuchten jetzt Ihre Alarmlämpchen?
Übergewicht bei Kindern und auch bei Erwachsenen führt zu Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Bluthochdruck. Es überstrapaziert den Haltungs- und Bewegungsapparat. Grund genug, Prophylaxe zu betreiben und in unserem Sinne Diät zu halten. Seien Sie insbesondere als Eltern ein Vorbild und reduzieren Sie hektische, fette, übersalzene Fast-Food-Mahlzeiten und zuckerhaltige Getränke auf ein Minimum. Achten Sie auf gesunde, vollwertige Nahrung. Hippokrates sagte schon 400 vor Christus: „Eure Nahrung soll euer Heilmittel sein. Eure Heilmittel sollen eure Nahrung sein." Sein Appell ist heute aktueller denn je.
Üben Sie sich beim Essen in der Kunst der Unterscheidung. Was ist gut für mich, was nicht? Was brauche ich und worauf kann ich verzichten? Kaufen Sie mit Vernunft ein, indem Sie das Kleingedruckte auf den angepriesenen Lebensmittel lesen: Ist dieses Produkt nicht zu fett? Ist es vollwertig, frei von Schadstoffen, die den Organismus belasten können?
Beachten Sie außerdem, dass Nahrungsergänzungsmittel und künstliche Vitamine in der Regel nicht zu empfehlen sind. Ein Übermaß davon kann sogar schädlich sein. Halten Sie sich besser an die Grundregel, fünf mal am Tag frisches Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen. Das kann auch in Form eines ungesüßten Fruchtsaftes sein. Ein Apfel oder eine Mandarine zwischendurch ist gesünder als eine Vitamin-C-Tabletteund liefert erst noch wertvolle Mineralien und Ballaststoffe.
Denken Sie auch daran, dass Gerichte, die lange im Tiefkühler lagen oder durch Mikrowellen erhitzt wurden, einen geringeren Nährwert haben als Frischkost. Natürlich hat man nicht immer Zeit, um auf dem Markt frisch einzukaufen und alles selbst zu kochen, natürlich will oder muss man sich aus Zeitgründen zwischendurch mit Schnell-Imbissen verpflegen. Aber auch hier gilt es, Maß zu halten.
Dazu sollte man täglich zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Stellen Sie sich mal vor, dass unser Blut in über 90’000 Kilometer langen Flüssigkeitsbahnen durch unseren Körper fließt. Wir bestehen zu 70 Prozent aus Wasser. Schon ein Wasserverlust von 10 Prozent kann uns daher in ernsthafte körperliche Schwierigkeiten bringen. Die Niere, unser Entgiftungsorgan, wird bei Flüssigkeitsmangel in ihrer Tätigkeit gehemmt, das führt zu Erschöpfung und Leistungsabfall, im schlimmsten Fall zum Tod.
Nebst gesunder, fettarmer Ernährung ist die Steigerung der körperlichen Aktivität die zweite wichtige Säule der Gesundheits-Prophylaxe. Betreiben Sie also Sport. Am besten kombinieren Sie eine Ausdauer- und Kraftsportart. Gehen Sie oft spazieren und zwar im zügigen Schritt, während mindestens einer halben Stunden. Oder joggen Sie jede Woche mindestens während einer halben Stunde.
Schlagen Sie auch hier der Fitness zuliebe Ihren Alltagsroutinen ein Schnippchen, indem Sie zum Beispiel keine Fahrstühle und Rolltreppen benutzen, sondern zu Fuß die Treppen hoch steigen. Oder verlassen Sie die Straßenbahn jeweils eine Station vor Ihrem eigentlichen Ziel und legen Sie den Rest der Strecke munter zu Fuß zurück. Sie werden sehen: Das tut gut. Regelmäßige Bewegung aktiviert den Kreislauf und fördert den Stoffwechsel im Körper. Dies wiederum hilft unter anderem, dass wir uns nach einer Anspannung rascher wieder entspannen und regenerieren können.
Ganz allgemein gilt: Sobald Sie Ihre Lebensführung bewusster betrachten, aktivieren Sie auch Ihr Gewissen. Dadurch kommt beinah automatisch ein Prozess in Gang. Er hilft, ungesunde Essgewohnheiten oder andere krank machende Verhaltensmuster abzubauen.
Wir kommen zum zweiten Kapitel und sprechen nun über die Psyche
Wer körperlich fit ist, der ist auch geistig stabiler. Das wussten bereits die alten Römer: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“, schrieb der Dichter Juvenal bereits vor zweitausend Jahren. Wenden wir uns daher in unserem Prophylaxe-Programm unserer geistigen Gesundheit zu. Denn bei allen äußeren Aktivitäten sollte nie der Blick ins Innere fehlen.
Sind Sie mit sich selbst in Harmonie? Hat jemand Ihre Gefühle verletzt? Fühlen Sie sich gestresst und ausgelaugt? Läuft Ihr Leben scheinbar an Ihnen vorbei? Schwelende Konflikte, verdrängter Schmerz, Wut oder Hass hindern uns daran, glücklich zu sein. Sie sind Krankheitserreger für die Seele. Alle körperliche Fitness und Gesundheitsvorsorge nützt wenig, wenn wir nicht auch in unserem Inneren für Gesundheit sorgen. Das Leben stellt uns immer wieder schwierige Situationen in den Weg. Wer sich selbst achtsam behandelt, ist gegen äußere Probleme besser gewappnet.
Es gibt eine Instanz in uns, die sorgfältig kontrolliert, wie wir mit uns selbst umgehen. Das, was wir Seele, innere Stimme oder auch Gewissen nennen, prüft immer wieder, wie ehrlich wir uns selbst gegenüber sind.
Wie weit sind Sie bereit, sich so anzunehmen, wie Sie sind? Wer sich selbst mag, wer seine eigenen Talente wertschätzen kann und auch zu seinen Fehlern steht, der hat die besten Voraussetzungen, im Innersten heil zu bleiben. Betrachten Sie sich ruhig einmal etwas weniger skeptisch. Seien Sie nicht so streng mit sich. Oder um es in den Worten Oscar Wildes auszudrücken: „Sich selbst zu lieben ist der Anfang einer lebenslangen Romanze.“
Es geht dabei freilich nicht darum, Eitelkeiten zu pflegen oder dem Egoismus zu verfallen. Sie sollen einfach Ja zu sich selbst sagen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Sie besser Ihre eigenen Fehler leben als die Tugenden des Nachbarn. Es bedeutet auch, dass Sie sich mit Ihrer Vergangenheit aussöhnen. Was immer da an Unheil war – nehmen Sie es an! Nur so werden Sie frei davon. Wo es dem Menschen gelingt, sich mit der Vergangenheit auszusöhnen, schafft er die Voraussetzung, diese nicht wiederholen zu müssen. Was vergangen ist, lassen wir also hinter uns. Wir können ohnehin nur im Hier und Jetzt handeln. Es gilt, in der Gegenwart die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.
Es lohnt sich, über seine eigene Bestimmung nachzudenken. Warum bin ich hier? Was ist der Sinn meines Lebens? Jeder wird hierbei seine eigenen Antworten finden. Dies hilft, eine persönliche Werthaltung zu entwickeln. Es definiert das tägliche Handeln und dient zur Schulung des Gewissens.
Üben Sie sich außerdem darin, keine Schuldigen zu suchen. Der Alltag prüft uns immer wieder mit Situationen, die uns nicht gefallen. Es geschehen Fehler und Unrecht. In der Regel suchen wir dafür postwendend einen Schuldigen. Doch was bringt es, wenn wir den Sündenbock ausmachen? Hilft uns das weiter?
Das Leben fragt uns nie, ob uns das Geschehene gerade passt oder nicht. Es passiert einfach. Befassen Sie sich daher nicht damit, warum uns etwas zugestoßen ist und wer daran Schuld hat. Weitaus wichtiger ist die Frage, wie Sie damit umgehen! Denken Sie an den letzten Stau auf der Autobahn: Haben Sie sich darüber geärgert? Oder haben Sie entspannt der Musik im Radio gelauscht oder die Zeit für das Tippen einer SMS genutzt? Egal, was Sie taten – den Stau hat das nicht im Geringsten interessiert oder verändert. Sie aber hatten die Wahl, wie Sie diese Situation nutzen wollten. Das ist Ihre Freiheit. Und auch Ihre Verantwortung.
Sie allein sind für Ihr Seelenheil und Ihr Wohlbefinden verantwortlich – nicht Ihr Chef, nicht Ihre Familie und auch nicht der Staat. Sie allein entscheiden, ob Sie einer Situation mit Wut, Gelassenheit, Humor oder Hass begegnen. Sich seiner Verantwortung durch Schuldzuweisungen zu entziehen, ist töricht.
Wenn wir dies erkennen – so unbequem es auch ist – lernen wir, unsere Gedanken dementsprechend zu beeinflussen. Wir lernen zum Beispiel durch Enttäuschungen, unsere Erwartungen zu hinterfragen. Wurden Sie von Menschen enttäuscht, von denen Sie es am wenigsten erwartet hätten? Das ist nur logisch, denn gegenüber diesen Menschen hatten Sie ja auch die höchsten Erwartungen. Ent-Täuschung heißt lediglich, von einer Täuschung befreit zu werden. Wer ist also schuld bei einer Enttäuschung...? Bei solchen Betrachtungen gerät die Schuldfrage in ein anderes Licht. Die Verantwortung wird nicht ausgelagert, sie verbleibt bei mir. Wer die Verantwortung von sich weist, läuft Gefahr, sich dem eigenen Lernprozess zu verschließen.
Denken Sie mal an Menschen, die Sie nicht mögen. Wir neigen dazu, solche Menschen für unsere schlechte Laune verantwortlich zu machen. Oder für eine unangenehme Situation, die sie geschaffen haben. Tragen nun diese Menschen wirklich die Schuld für unser Unbehagen? Basiert dieses nicht vielmehr auf unserer eigenen Unzulänglichkeit, die Dinge gelassen zu sehen? Das Außen spiegelt unsere innere Verfassung. Sympathie und Antipathie beruhen darauf, durch welche „Brille“ (in Anführungszeichen) wir einen Menschen anschauen. Es hat also etwas mit mir zu tun, wenn ich jemanden nicht mag.
Zum Schluss dieser Betrachtungen über unsere innere Verfassung wenden wir uns kurz den geistigen Gesetzen zu. Denn wohl gilt es, sich selbst anzunehmen und zu lieben – aber auf der Basis einer übergeordneten Ethik. Wir Menschen sind Teil eines Ganzen. Und dieses Ganze strebt wie wir selbst nach Einheit und Harmonie. Es gilt daher, die Seele in die Analogie der geistigen Gesetze zu ordnen.
Was versteht man unter „geistigen Gesetzen“? Sie finden hierfür viele Denkansätze in der philosophischen Literatur oder in heiligen Texten aller Religionen. Sie erkennen sie auch in dem, was wir als sittlich-moralische Grundsätze unserer Gesellschaft akzeptieren. So kulturell unterschiedlich diese Moralsysteme auch sein mögen – in einem sind sich alle einig: Es geht darum, sich selbst in Ordnung zu bringen und höhere geistige Kräfte zu achten. Lesen Sie hierfür zum Beispiel „Die goldenen Verse des Pythagoras“, die Bergpredigt in der Bibel oder „Das Buch der Menschlichkeit“ vom Dalai Lama. Solche Texte wirken erbaulich und bieten Orientierung in geistigen Belangen.
Wir wenden uns nun im dritten Kapitel dem Thema Partnerschaft zu.
Wir haben unser Äußeres und unser Inneres betrachtet. Diesem Ich gegenüber steht das Du. Es geht nun um die Beziehung zu Ihrem Partner, Ihrer Partnerin. Oder sind Sie single? Dann hören Sie bitte dennoch zu – schließlich sprechen wir erneut von Prophylaxe, und wer weiß, vielleicht wird Ihnen dieses Wissen um die Achtsamkeit in einer Beziehung später einmal von Nutzen sein.
Wie gehe ich also achtsam mit meiner Frau beziehungsweise mit meinem Mann um?
Eine Beziehung schenkt uns Wärme und Geborgenheit. Sie gibt uns viel Kraft – sofern sie intakt ist. Sie kann uns aber auch Energie rauben und zutiefst aufwühlen, wenn sie in Schieflage geraten ist. Unglückliche Beziehungen können einem fix und fertig machen. Stellen Sie sich vor: Alle 33 Sekunden geht in Europa eine Ehe in die Brüche, das betrifft pro Jahr eine Million Ehepaare. All diese Paare sind fix und fertig. In der Liebe leuchten heutzutage viele Alarmlampen.
Was läuft hier falsch? Es gibt viele Gründe, die zum Scheitern einer Beziehung führen: Das Rollenverhalten zwischen Mann und Frau ist komplizierter geworden. Das Streben nach Individualität hat sich erhöht. Frauen haben nach einer Scheidung mehr Möglichkeiten als früher, ökonomisch selbständig zu sein. Auch wird die moralische Hürde zunehmend niedriger – der ehemals „heilige Bund“ wird längst nicht mehr als sakrosankt empfunden. Viele Paare stehen wegen ihrer Arbeit unter Druck. Die Anforderungen der Arbeitswelt sind gestiegen und können unsere Beziehungen belasten. Ein Teufelskreis entsteht: Wer Probleme in der Beziehung hat, neigt dazu, sich nicht damit zu befassen, sondern sich in die Arbeit oder in Konsumwelten zu flüchten. Das sind Verdrängungsmechanismen, die in unserer Gesellschaft längst salonfähig geworden sind. Sie verhindern es aber, Krisen gemeinsam anzupacken und durchzustehen.
Suchen wir aber auch hier nicht nach Schuldigen im Außen. Schauen wir uns selbst an: Was sind die Voraussetzungen bei mir selbst, die zum Gelingen einer Partnerschaft nötig sind?
Im Leben kann ich immer nur das geben, was ich habe. So verhält es sich auch mit dem, was wir Liebe nennen. Wenn mir die Eigenliebe fehlt, leide ich an einem emotionalen Defizit. Ich suche dann in meinem Gegenüber die Erfüllung dieser Unzulänglichkeit. Mein Partner soll mir zeigen, dass er mich liebt – statt dass ich mich selbst lieb habe. In solch einem Zustand werde ich abhängig von ihm. Nur durch ihn kann ich mich geliebt fühlen. Kommt da nicht unweigerlich die Angst vor dem Verlassenwerden auf? Angst wiederum schafft eine starre, enge Atmosphäre. Das ist Gift für eine Beziehung.
Achtung! In unserem Prophylaxe-Programm wollen wir spätestens hier aufmerksam werden. Hierfür arbeiten wir zuerst an uns selbst. Wir üben uns darin, uns selbst zu mögen, wir kommen mit uns ins Reine – so schaffen wir wesentliche Voraussetzungen zum Gelingen einer Beziehung. Dadurch werden wir stärker. Wir können unserm Gegenüber erlauben, ein Spiegel von uns selbst zu sein und uns auch unsere unschönen Seiten zu zeigen. Indem mich mein Partner charakterlich reflektiert, fordert er mich heraus. Das kann auch mal schmerzhaft sein. Er gibt mir damit aber auch die Möglichkeit, über mich selbst hinauszuwachsen und meine Grenzen zu erweitern.
Partnerschaft ist immer auch Arbeit. Wer nach einer Heirat ausschliesslich in der Erwartungshaltung des totalen Glücks verharrt, wird enttäuscht werden. Ent-Täuschung, Sie erinnern sich: Von einer Täuschung befreit werden. Nur im Märchen „lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende“. In der Realität können wir sehr wohl lebenslange, glückliche Beziehungen erleben – wir müssen uns aber dem Wagnis und der Herausforderung der Liebe ernsthaft stellen. Das heißt: Wir müssen fortlaufend an uns selbst und an der Beziehung arbeiten.
Sorgen wir zudem für ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen – das bildet die Basis einer Partnerschaft. Wird dieser Ausgleich über einen längeren Zeitraum gestört, besteht die Gefahr, dass sich die Partner voneinander abwenden. Man riskiert, dass die Beziehung zu einer reinen Zweckgemeinschaft verkommt. Liebe und Mitgefühl erkalten. Jeder beginnt, sein eigenes Leben zu führen. Es drohen Seitensprünge.
Achten wir also frühzeitig darauf, dass wir in einer Beziehung nicht auseinander driften, sondern in dieselbe Richtung rudern. Gemeinsame Ziele und Träume sind hierfür eine große Hilfe – sie binden ein Paar zusammen. Bloß müsste man dann auch offen darüber sprechen. Regelmäßige Kommunikation über die persönliche Befindlichkeit in der Beziehung ist unerlässlich.
Laut Statistik spricht ein deutsches Paar pro Tag höchstens zwei Minuten über seine Partnerschaft. „Wir hätten mehr miteinander reden müssen“ ist denn auch eine der häufigsten Einsichten nach dem Scheitern einer Ehe.
Nutzen Sie daher die nachfolgenden Hinweise und praktischen Tipps. Sie helfen, die Kommunikation innerhalb ihrer Beziehung zu verbessern:
Pflegen Sie bewusst die Zweisamkeit. Reservieren Sie sich jede Woche oder mindestens einmal im Monat einen ruhigen Abend für sich als Paar. Falls Sie Kinder haben: Stellen Sie für diesen Abend einen Babysitter ein. Denken Sie nicht, das koste zu viel. Eine Scheidung würde sie teurer zu stehen kommen ...
Geben Sie Ihrem Partner außerdem regelmäßig Feedback, und zwar in klar definierten Zeiträumen. Halten Sie diese Gespräche am besten auch immer am selben Ort ab: Damit spiegeln Sie und Ihr Partner sich gegenseitig Ihre momentane Lebenssituation sowie Ihre aktuelle Gefühlslage. Stellen Sie sich zum Beispiel die folgenden Fragen:
- Was hat uns in den letzten Monaten weitergebracht, was hat uns gehemmt?
- Wie kann ich dich in den nächsten Monaten unterstützen?
- Wo setzen wir in den nächsten drei Monaten unsere Prioritäten?
- Habe ich mich in letzter Zeit verändert? Wenn ja: woran erkennst du das?
- Was magst du in letzter Zeit besonders an mir?
- Wodurch spürst du meine Gefühle für dich?
Eine andere praktische Möglichkeit zur Stimulierung der Kommunikation ist diese: Richten Sie zu Hause eine kleine Ecke ein, wo jeder von Ihnen kleine Klebe-Zettel anbringen kann. Benutzen Sie zum Beispiel jeweils je drei rote Zettelchen: Dort schreiben Sie darauf, was sie verletzt hat. Drei grüne Zettelchen nutzen Sie für Dinge, die Sie am Partner besonders gefreut haben. Sprechen Sie über diese Notizen nicht sofort. Die Auflage des Schweigens hilft bei dieser Übung, der inneren Stimme Gehör zu verschaffen. Im nächsten Feedback-Gespräch können Sie dann immer noch über die Themen der Zettelchen reden – so sie dann überhaupt noch von Belang sind.
Wir kommen zum Thema Familie.
Haben Sie keine Kinder und sind an dieser Thematik nicht interessiert? Dann überspringen Sie diesen Abschnitt. Gehen Sie gleich zum 5. Kapitel, in dem wir über die Arbeit sprechen. Alle anderen Hörerinnen und Hörer erfahren hier nun, wie man im engsten Familienkreis für Frieden sorgen kann, das heißt: wie man Familienkonflikte achtsam anpackt.
In einer soliden Partnerschaft sind Kinder ein großer Segen. Was für ein Glück, wenn man Teil einer gesunden, harmonischen Familie sein darf. Aber auch hier wirken enge Bande, die uns in vielerlei Hinsicht immer wieder auf die Probe stellen. Auch hier kann es zu Missstimmungen und Verletzungen kommen.
Die Geburt eines Babys sprengt die bisherige Zweierbeziehung. Aus dem Paar wird eine Familie. Die bisherige Partnerschaft rückt in den Hintergrund. Alles dreht sich nun um das Kind. Die Eltern werden einerseits durch den Zuwachs tief beglückt, andererseits als Liebespaar auch auf eine große Probe gestellt. Sie müssen sich neu definieren. Das Elterndasein entwickelt sich zum eigenem Wachstumsprozess. Kinder spiegeln uns auf andere Weise, als es ein Partner tut. Sie fordern uns noch direkter heraus.
Was braucht ein Kind als Grundlage psychisch gesunden Erwachsenwerdens? Es sind dies in erster Linie diese drei Säulen: Zuwendung, Respekt und Struktur. Darauf kann sich der heranwachsende Mensch verlassen. Zuwendung, Respekt und Struktur: das gibt ihm Orientierung. Das klingt einfach, doch es ist eine große Herausforderung für die Eltern, diese Grundlage zu schaffen. Sie setzt voraus, dass die Eltern auch sich selbst lieben können und dass sie sich in Selbstdisziplin üben – nur so können sie ihren Kindern ein Vorbild sein.
Spüren Kinder Zweifel und Unsicherheit bei den Eltern, ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in späteren Jahren selbst in ähnlichen Schwierigkeiten wieder finden. Wenn wir als Erwachsene an uns arbeiten, tragen wir also unmittelbar zum Reifeprozess unserer Kinder bei.
Eine junge Familie, die sich kein gesundes Fundament erarbeitet, wird bei den ersten größeren Krisen hart durchgeschüttelt. Die Liebe zwischen den Eltern, diese Kraft spendende Bindung, kann dabei zerbrechen. Oder es droht Gefahr, dass sich das Paar mit unausgesprochenen Zugeständnissen in eine auf Dauer zermürbende Zweckgemeinschaft verwandelt. Um dem entgegenzuwirken, hier einige praktische Tipps:
- Achten Sie darauf, dass Ihr Partner in der Familienhierarchie gegenüber dem Kind den Vorrang genießt. Lieben und respektieren Sie Ihre Kinder – aber tun sie das nicht auf Kosten der Liebe zu Ihrem Partner. Nur da, wo die Eltern gemeinsam einstehen und auftreten, kann auch Sicherheit vermittelt werden. Eine Ausnahme bildet dabei lediglich die sogenannte Patchwork-Familie. Wenn zum Beispiel ein geschiedener Mann eine Tochter in eine neue Beziehung einbringt, steht diese in der Ordnung vor der neuen Partnerin.
- Schaffen Sie feste Strukturen in der Familie! Achten Sie zum Beispiel darauf, dass gemeinsam am Familientisch gegessen wird.
- Entwickeln Sie mit kleinen Kindern ein Gute-Nacht-Ritual, das Sie jeden Abend in der gleichen Form miteinander genießen.
- Falls Sie größere Kinder haben: Halten Sie einmal pro Woche mit ihnen gemeinsam Familienrat. Das hat sich in vielen Familien als hervorragendes Kommunikationsinstrument erwiesen. Es hilft, bei Spannungen und Problemen gemeinsam Lösungen zu finden.
- Sie müssen Ihren Kindern nicht alle Zeit geben – aber widmen Sie ihnen immer wieder Zeit, in der sie sich nur ihnen zuwenden, und zwar aus ganzem Herzen: In einer Studie aus den USA wurden 1000 Schulkinder verschiedenen Alters gefragt, was sie sich am meisten von ihren Eltern wünschten. Ergebnis: Dass ihre Eltern weniger erschöpft, übermüdet und gereizt wären.
- Üben Sie sich selbst in der Kunst des Differenzierens und bringen Sie dies auch Ihren Kindern bei. Zeigen Sie ihren Kindern beispielsweise, wo man anständig zu essen hat und wann auch mal freudvoll unanständig gegessen werden darf. Im 5-Sterne-Hotel, bei der Schwiegermutter oder wenn der Chef zu Besuch kommt – ja, da wird ordentlich gegessen. Am Kindergeburtstag hingegen oder im Fastfood-Restaurant, und am Grill-Fest, da darf es auch laut zu und her gehen, und natürlich darf da auch mal mit den Fingern gegessen werden.
- Seien Sie immer ehrlich! Im Umgang mit Kindern ist das besonders wichtig. Kinder spüren, wenn sie unehrlich behandelt werden, und fühlen sich davon zutiefst verunsichert. Spielen Sie also nicht widerwillig mit ihrem Kind, wenn sie lieber die Zeitung lesen wollen – Ihr Kind wird spüren, dass sie nicht bei der Sache sind. Besser: Schaffen Sie Zeiten für das Spielen mit dem Kind und Zeiten zur eigenen Entspannung.
- Hegen Sie keine übertriebenen Erwartungen: Ihr Kind wird sie nicht erfüllen können und Sie darum enttäuschen. Sie erinnern sich: Enttäuschen kann sie nur jemand, in den Sie zu hohe Erwartungen gesetzt haben. Ermutigen Sie vielmehr Ihr Kind, aus seinen eigenen Stärken heraus seinen eigenen Weg zu finden. Aus demselben Grund sollten Sie es vermeiden, Ihre Bedürfnisse auf das Kind zu projizieren. Angenommen Sie selbst durften nicht studieren und mussten einen ungeliebten Beruf ergreifen. Nun wünschen Sie sich natürlich, dass Ihr Kind es einmal besser haben soll. Sie setzen nun alles daran, dass es ein Studium abschließt – ob es will oder nicht! Achtung, auf diese Weise erzwingen Sie genau das Gegenteil dessen, was Sie Ihrem Kind wünschen.
Zum Schluss unserer Betrachtungen über die Familie noch einige Ratschläge für den Fall, dass Sie als Eltern Streit haben:
Wenn Sie lediglich eine alltägliche Meinungsverschiedenheit austragen, können Sie dies selbstverständlich offen vor der Familie tun. Falls Sie aber mit dem Partner ernsthafte Schwierigkeiten haben, halten Sie Ihre Kinder heraus. Eheprobleme gehen die Kinder nichts an. Verkneifen Sie sich in Gegenwart des Kindes auch Schuldzuweisungen an den Partner. Ein Kind liebt immer beide Elternteile. Wenn Eltern bewusst oder unbewusst ein Kind dazu drängen, für den einen oder andern Partner Partei zu ergreifen, kann das die Seele des Heranwachsenden in einen tiefen Zwiespalt stürzen.
Bei einer Trennung der Eltern oder einer ähnlich schwierigen Situation sollten die Kinder von den Eltern gemeinsam informiert werden. Die Kinder müssen wissen, dass sie keine Schuld tragen, und sie sollen spüren, dass ihre Eltern weiterhin für Ihre Geborgenheit sorgen werden.
Bedenken Sie als Eltern außerdem, dass sich eine Familiendynamik in ähnlicher Weise verhält wie die Seele: Sie sucht stets nach Ausgleich und Versöhnung. Immer da, wo dies fehlt, wirken die Verletzungen der Kindheit bis ins Erwachsenenalter hinein. Ein Kind, das sich zum Beispiel von einem Elternteil abgelehnt fühlt, wird sich später unbewusst einen Partner suchen, mit dem es dieses Unausgesöhnte in seinem Schicksal wiederholt. Familien bilden selbst über Generationen hinweg so genannte Schicksalsgemeinschaften – Disharmonien werden stets wiederholt. Lassen Sie sie daher am besten gar nicht erst entstehen.
Im nächsten Kapitel sprechen wir über die Arbeit
Nirgendwo außerhalb Ihres Daheims verbringen Sie so viel Zeit wie bei der Arbeit. Wenden wir uns in unserem Prophylaxe-Programm nun also der Geschäftswelt zu.
Warum haben Sie eigentlich Ihren Beruf ergriffen?
Das Wort Beruf ist eng verwandt mit dem der Berufung. Ideal wäre also, wenn man nicht einfach einen Job macht, sondern seiner Berufung folgen kann. Es ist dann ein Leichtes, mit Begeisterung und Freude an die Arbeit zu gehen – das wäre die beste Motivation. Das Wort „Motivare“ bedeutet „Antrieb“. Was treibt Sie an, jeden Tag zur Arbeit zu gehen?
Und: Was ist dabei Ihr Ziel? Nur wenn wir ein Ziel vor Augen haben, hat unser Tun einen Sinn. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie Sie in Ihrem Wagen fahren, ohne den Bestimmungsort festgelegt zu haben. Sie geraten bereits an der ersten Kreuzung in Verwirrung und werden zu einem Verkehrshindernis. Jedes Handeln wird sinnlos, wenn wir dahinter nicht einen Sinn und ein Ziel erkennen. Definieren Sie daher Ihre Ziele im Beruf, nutzen Sie Gespräche mit Ihren Vorgesetzen, zum Beispiel ein Jahresgespräch. Trachten Sie danach, Ihre Ziele mit den Zielen des Unternehmens in Einklang zu bringen.
Unternehmen, die Sie im Laufe Ihrer Karriere durchlaufen, sind für Sie Übungsfelder. Dasselbe gilt für die Positionen, die sie dort inne halten: Hier stossen Sie auf Herausforderungen, an denen Sie wachsen können. Es geht auch im Beruf darum, an sich selbst zu arbeiten – so wie wir es zuvor in allen anderen Kapiteln unseres Prophylaxe-Programms gehört haben. Wenn ich nicht mein Bestes gebe, so betrüge ich nicht nur die Firma, sondern auch mich selbst. Auf dieser Erkenntnis basiert eine gesunde Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Aber Vorsicht: Loyalität ist nicht zu verwechseln mit Identifikation. Wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert, entzieht sich seiner Eigenverantwortung. Er erwartet, dass das Unternehmen für sein Wohlbefinden sorgt. Damit schiebt er die Verantwortung für seine Zufriedenheit am Arbeitsplatz an das Unternehmen ab. Das wird nicht funktionieren. Er wird ent-täuscht werden, weil er die falschen Erwartungen hat.
Wenn Sie im Beruf Prophylaxe betreiben und achtsam sein wollen, dann raten wir Ihnen zu drei Dingen:
- Übernehmen Sie Eigenverantwortung.
- Üben Sie sich in Selbstreflexion.
- Haushalten Sie gut mit den eigenen Ressourcen.
Unter Selbstreflexion verstehen wir, dass Sie sich mit Ihren Stärken und Schwächen auseinandersetzen. Das sensibilisiert die Persönlichkeit und ist Voraussetzung für eigene Bewusstseinsprozesse. Setzen Sie Ihre Stärken gezielt ein und anerkennen Sie Ihre Schwächen. Wenn Führungskräfte sich auf diese Weise erkennen und klug sind, holen sie sich keine Charaktere mit in ihr Führungsteam, die ihnen allzu ähnlich sind. Sie suchen sich stattdessen Kollegen, die sie in Ihrem Wesen ergänzen. Damit zeigen sie unter anderem den Mut, sich einem konstruktiven Konfliktpotential zu stellen.
Das Verhalten bezüglich der eigenen Ressourcen steht und fällt mit der Achtung gegenüber sich selbst und der Umwelt. Achten Sie darauf, Ihre Kräfte nicht zu überstrapazieren und Ihr inneres Gleichgewicht zu verlieren. Missbrauchen Sie Ihre Arbeit nicht zur Flucht vor privaten Problemen – dies geht zu Lasten von Arbeitgeber, Partnern, Freunden und natürlich Ihnen selbst. Leben Sie nicht nur für die Arbeit. Dies würde Ihre seelischen Kräfte verkümmern lassen.
Anbei einige konkrete Tipps, die Ihnen helfen können, mehr Struktur in Ihre Arbeit zu bringen und eine gesunde Life-Balance zu bewahren:
- Achten Sie darauf, dass unangenehme Entscheidungen, die Sie im Beruf fällen müssen, mit einem Termin verbunden sind. Spätestens an diesem Tag X sind Sie verpflichtet, zu handeln. Danach ist das Thema vom Tisch.
- Führen Sie unangenehme Arbeiten möglichst als Erstes aus – dann haben Sie sie hinter sich.
- Verwenden Sie Prioritätenlisten, verschaffen Sie sich eine Übersicht über den tatsächlichen Arbeitsaufwand und prüfen Sie, was auf Ihrer Liste wirklich wichtig ist und was auch noch warten kann.
- Schaffen Sie sich im Alltag ruhige Inseln, die es Ihnen erlauben, sich für kurze Zeit zurückzuziehen.
- Trennen Sie Arbeit und Freizeit.
- Nutzen Sie Ihre freien Tage zum Kräfte-Tanken. Übertreiben Sie nicht mit Freizeitaktivitäten. Echte Entspannung bedingt genügend Ruhe und Schlaf.
In unserem nächsten Kapitel betrachten wir unser soziales Umfeld
Wir haben uns in dieser Hör-CD bereits mit Ihrem Lebenspartner, Ihrer Familie und Ihrer Arbeit befasst. Schauen wir uns nun noch Ihr restliches Umfeld an. Wie gehen Sie auf Menschen zu? Wie kommunizieren Sie mit ihnen?
Der Mensch möchte mit seiner gesamten Außenwelt in Harmonie leben. Ist dies der Fall, schöpft er daraus Kraft und Lebensfreude. Ist er dagegen im Unfrieden mit seiner Umgebung, so schwächt ihn das und macht ihn seelisch krank. Dem wollen wir vorbeugen.
Unsere Brücke zur Außenwelt basiert auf Kommunikation. Wann immer wir in einen Austausch mit andern Menschen treten, sind wir dabei von unsern Gedanken und Gefühlen beeinflusst. Dabei findet nebst dem verbalen Austausch auch ein Energieaustausch statt. Kommunikation mit der Außenwelt erzeugt Resonanzen. Das drückt die alte Volksweisheit wunderbar einfach aus: „Wie Du in den Wald hineinrufst, so schallt es zurück.“
Aus der Psychologie wissen wir, dass wir Menschen die Welt nur so wahrnehmen, wie wir sie mit unserm Bewusstsein erkennen können. Die Dinge im Außen sind immer nur so, wie wir sie verstehen können. Sie erinnern sich: Die eigene Sichtweise, also die Brille, die wir aufsetzen, legt unsern Wertmaßstab fest.
Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Umwelt für einen Moment einmal anders als sonst zu betrachten. Könnte es sein, dass wir allein mit unseren Gedanken die Außenwelt beeinflussen können?
Im Talmud, dem Buch jüdischer Weisheitslehren, findet man hierzu eine berühmte Textstelle:
Achte auf Deine Gedanken,
sie werden Deine Taten –
Achte auf Deine Taten,
sie werden Deine Gewohnheiten –
Achte auf Deine Gewohnheiten,
sie bilden Deinen Charakter –
Achte auf Deinen Charakter, er bildet
Dein Schicksal!
Unsere Gedanken sind von höchster Bedeutung für unser Schicksal. Mit unsern Gedanken bilden wir uns unsere Welt. Die Gedanken bestimmten unser Verhalten gegenüber anderen. Sie verraten viel über uns selbst. Das Beziehungsverhalten steht und fällt mit unserer Gedankenwelt.
Wenn wir dies erkennen, sind wir aufgefordert, achtsam mit unsern Gedanken umzugehen. Wann immer wir über andere Menschen schlecht denken oder gar laut lästern, schaden wir ihnen – und auch uns selbst. Wir nähren die schlechte Energie und stärken den unguten Einfluss dieser Menschen auf uns. Wo wir Negatives und Pessimismus säen, werden wir einst die Früchte davon ernten müssen. Das Grübeln über Konflikte raubt uns Energie, es ist destruktiv für unsere Gedankenwelt. Hören Sie auf damit!
Der Buddhismus lehrt, dass man Situationen, die einem nicht gefallen, ändern soll. Lassen sich diese nicht ändern, soll man lernen, sie zu akzeptieren. Eine andere Wahl hat man nämlich nicht. Es ist sinnlos, ja, sogar schädlich, sich von unangenehmen Situationen oder Menschen frustrieren zu lassen. Erstens weil wir damit nichts ändern, zweitens weil die negativen Gedanken uns schaden.
So wollen wir Ihnen auch hierfür einige kleine, nützliche Tipps geben, die Ihr Kommunikationsverhalten verbessern sollen und ihr Verhältnis zur Umwelt positiv beeinflussen:
- Meiden oder reduzieren Sie den Kontakt zu destruktiven Menschen.
- Gehen Sie sorgfältig mit Massenmedien um. Sie sind oft von Negativismus geprägt. Wählen Sie Ihre Informationskanäle kritisch aus, fragen Sie sich dabei, welche Zeitungen, Fernsehprogramme oder Webdienste Sie innerlich bereichern und welche in Ihnen zu viele negative Emotionen hervorrufen.
- Erkennen und thematisieren Sie schwelende Konflikte. Suchen Sie hierauf nach einer Lösung oder söhnen sie sich mit dem Problem aus.
- Wenn Sie sich in einer schwierigen, beängstigen Situationen befinden, schreiben Sie Ihre Befürchtungen auf. Schreiben Sie auch den schlimmstmöglichen Fall auf, der eintreten könnte. Erarbeiten Sie dann ein Katastrophenszenario samt Lösungsvorschlägen. Legen Sie dieses Papier in eine Schublade – Sie werden spüren, dass Sie damit auch Ihre Ängste gedanklich ablegen können. Denn nun wissen Sie ja, dass Sie im Notfall die Lösungen aus der Schublade ziehen können.
Verdrängtes kann große Ängste auslösen. Indem Sie eine Gefahr betrachten und ablegen, entziehen Sie sich ihrer negativen Kraft.
- Achten Sie im Umgang mit Menschen auf Ihre Gedanken und die Art, wie Sie sie äußern – der Ton macht die Musik. Kritisieren Sie jemanden nicht, indem sie sagen: „Du bist immer so aggressiv“ – das klingt destruktiv. Wenn Sie hingegen sagen: „Ich empfinde Dein momentanes Verhalten als aggressiv“ klingt das weitaus freundlicher.
- Bedenken Sie immer, dass es nicht so wichtig ist, was Sie sagen, sondern wie das Gesagte beim andern ankommt. Eine konstruktive Kommunikation bedeutet, so zu sprechen, dass Ihr Gegenüber das Gesagte annehmen kann.
Noch etwas wollen wir dem Kapitel Umfeld hinzufügen. Betrachten Sie doch einmal die Räume, in denen Sie leben, arbeiten und mit andern Menschen zusammentreffen. Denn nicht nur die Beziehung zu Menschen prägt unsere innere Stabilität. Auch äußere Umstände können einen oft unterschätzten Beitrag leisten.
Die Chinesen kennen seit Jahrtausenden die Lehre des Feng Shui. Ziel dieser Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung. Diese wird durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht. Auch hier gilt: „Wie das Außen, so das Innen“ – so wie wir unsere Räume gestalten, wirken sie auf unsere Befindlichkeit. Wachstum und Erkenntnis im persönlichen Lebensbereich geschieht in erster Linie durch die Veränderung unserer inneren Haltung. Doch kann das Gestalten des äußeren Lebensraums unser Bestreben nachhaltig unterstützen.
Die Weisheit der alten Chinesen lässt sich auch in unserer ach so modernen Welt nutzen. Hierfür wollen wir einmal aufmerksam unsere Räume anschauen. Sie spiegeln viel von uns selbst: Ein stabiler, gut verwurzelter Mensch wird seine Wohnung mit schweren Holzmöbeln und einer gemütlichen Sitzecke bestücken. Ein Pragmatiker wird bei der Einrichtung auf minimalistische Funktionalität achten. Während der emotionale Mensch sich gerne mit Erinnerungsstücken umgibt, fühlt sich ein junger, nomadisch lebender Mensch zwischen unausgepackten Umzugskisten wohl.
Wenn uns unsere Einrichtung wiederspiegelt, können wir auch Einfluss auf die Einrichtung nehmen und damit zugleich unser Inneres beeinflussen. Wir schaffen damit Stimmungen und Realitäten – im Innen wie im Außen. Vergegenwärtigen Sie sich einmal folgende zwei Situationen: Stellen Sie sich einen weiß gedeckten Tisch vor. Er ist mit Porzellan, Silberbesteck, Kristallgläsern und Stoffservietten gedeckt. Kerzen erleuchten den Raum. Dem gegenüber sehen wir einen fleckigen Plastiktisch, darauf Kartonschachteln vom Pizza-Kurier, Alu-Dosen und Bierflaschen. Wie werden wir uns an diese zwei so unterschiedlichen Tische setzen, wie essen wir und welche Stimmungen werden in uns ausgelöst? Wir wollen nicht werten – beide Situationen dienen der Nahrungsaufnahme und erfüllen ihren Zweck. Aber die beschriebenen Räume haben eine unterschiedliche Wirkung auf uns.
So macht es denn auch durchaus Sinn, im Äusseren Veränderungen vorzunehmen, die auch unser Inneres positiv beeinflussen. Das Entrümpeln des Dachbodens kann reinigende Prozesse in Ihrem Inneren in Gang bringen.
Viele Menschen neigen dazu, sich bei Problemen nicht sich selbst zuzuwenden, sondern sich in Freizeitvergnügen und Konsum zu stürzen, um damit ihre Schwierigkeiten zu verdrängen. Wenn im Leben die innere Ordnung verloren geht, die Harmonie verschwindet und die Hektik Überhand nimmt, dann hilft es oft, wenn man als Notfallmaßnahme damit beginnt, im Äußeren Ordnung zu schaffen. Hier einige Tipps:
- Räumen Sie Ihre Wohnung auf. Betrachten Sie dies nicht als nacherzieherische Maßnahme, sondern als symbolischen Akt. Er soll bewirken, dass Sie entsprechend auch Ihrer inneren Ordnung Achtsamkeit zukommen lassen.
- Entrümpeln Sie Dachboden und Keller. Trennen Sie sich von Gegenständen, die Ihrer Aufmerksamkeit seit über sechs Monaten entgangen sind. Kontrollieren Sie Verfallsdaten von Lebensmitteln und Medikamenten und bringen sie so ihre Schränke in Ordnung.
- Reinigen Sie sich und jene Orte, an denen Sie sich aufhalten. Betrachten Sie diese Handlung gleichzeitig als Anstoß, auch im Innern Reinheit zu schaffen.
- Prüfen Sie Ihre technischen Geräte auf Elektro-Smog oder informieren Sie sich im Fachhandel. Elektromagnetische Felder können sich negativ auf Ihre Energie auswirken.
Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, wir kommen zum Schluss unseres Prophylaxe-Programms.
In diesem letzten Kapitel befassen wir uns mit Schicksalsschlägen
Sie können sich noch so bemühen, alles in Ihrem Leben richtig zu machen, das Leben wird Ihnen dennoch schwere Zeiten bescheren.
Wir leiden, wenn wir etwas haben wollen und es nicht bekommen. Oder wenn wir etwas hatten und es loslassen mussten. Geld an der Börse zu verlieren, vom Partner verlassen zu werden, Träume zusammenbrechen zu sehen, eine tödliche Krankheit zu bekommen – das trifft uns schwer. Loslassen von Erwartungen, Vorstellungen und Wünschen – das schmerzt. Außerdem macht uns allein der Gedanke daran gehörig Angst. Achtung: Durch diese Einstellung machen wir uns selbst unfrei. Wir sorgen dadurch für unnötigen Schmerz.
Wir können in der Regel nicht bestimmen, was uns das Schicksal an Unheil zumutet. Dabei liegt es sehr wohl in unserer Freiheit, zu entscheiden, wie wir damit umgehen. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Sie entscheiden das! Verfallen Sie nicht der destruktiven Kraft des Selbstmitleids. Dies würde sie lediglich schwächen und nichts an Ihrer Situation verbessern. Trachten Sie vielmehr danach, die unangenehme Situation anzunehmen, sie als Herausforderung zu betrachten.
Angenommen, man wird vom Partner verlassen, man verliert eine Arbeitsstelle, oder ein geliebter Mensch stirbt. Das Schicksal fordert den Betroffenen nun dazu auf, sich neu zu orientieren und Gewohntes hinter sich zu lassen. Das ist nicht einfach, aber es ist der einzig gesunde Weg, um mutig der Zukunft entgegen zu treten. Akzeptanz, Einsicht, Loslassen und schließlich Aussöhnung sind die Voraussetzungen dafür. Wem dieser Wachstumsschritt gelingt, der schafft die Voraussetzung für Neues.
Die Kunst, im Alltag lebendig zu bleiben, bedeutet Altes und Vergangenes konsequent hinter sich zu lassen. Beachten Sie hierfür folgende Ratschläge:
- Suchen Sie nach Schicksalsschlägen Kraft spendende Orte auf, die Ihnen Ruhe ermöglichen. Unternehmen Sie beispielsweise am frühen Morgen ausgedehnte Spaziergänge in der Natur. Lassen Sie die Erhabenheit von Kathedralen oder anderen Orten der Stille auf sich wirken.
- Akzeptieren Sie das Geschehene und achten Sie darauf, nicht der depressiven Kraft des Selbstmitleids zu erliegen.
- Vermeiden Sie den bereuenden Blick zurück und hüten sie sich vor der destruktiven Kraft von Schuldzuweisungen.
Bei all unseren Bemühungen um inneres Wachstum hilft es, über das Schicksal an sich nachzudenken. Die meisten Menschen glauben nur, was sie sehen. Nehmen wir nun aber einmal an, es gäbe Kräfte, die unser Leben lenken und die aufgrund eines vorbestimmten Plans auf uns einwirken – nennen wir sie, wie wir wollen: Schicksal oder Gott oder Universalkraft. Wer nicht an solche Kräfte glauben mag, sieht in seinem Leben lediglich deren Konsequenzen, also deren Wirkung. Er verpasst es, seine Aufmerksamkeit auf die wirkende Kraft an sich zu lenken. Dadurch macht vieles im Leben keinen Sinn. Diese Ansicht verhindert es, die Harmonie des Ganzen zu sehen.
Unsere Weitsicht wird noch durch eine weitere Gewohnheit eingeschränkt. Der Mensch neigt dazu, im Gestern zu verharren. Man bleibt emotional darin verhaftet, sei es mit freudigen oder auch mit negativen Erinnerungen. Ebenso sorgen wir Menschen uns um das Morgen. Oder wir träumen davon, dass in Zukunft alles besser wird. Dabei gibt es nur einen einzigen Moment, in dem wir achtsam, lebendig und wirksam sein können: Das Jetzt.
Bedenken Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer, dass Sie nur gerade in diesem Moment wirklich etwas für Ihr Leben tun können. Nur im Jetzt sind Sie dem Wesentlichen des Lebens ganz nah.
Wir sind am Ende unserer CD angekommen. Warum starten Sie nicht gleich jetzt damit, unser Prophylaxe-Programm in die Tat umzusetzen?
Haben wir Sie inspiriert, motiviert, ja vielleicht auch provoziert? Gehen Sie den Gedanken weiter nach, die Sie besonders berührt haben. Über alle Themen dieser CD wurden gute Bücher geschrieben. Besorgen Sie sich doch mal eins zum vertiefen Studium. Auf der Rückseite des CD-Covers steht außerdem unsere Internetadresse. Unsere Website bietet Ihnen weitere praktische Ratschläge für Ihre körperliche und seelische Gesundheit.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir sagen auf Wiederhören und wünschen Ihnen gute Gesundheit.





