Public Relations
laulas - Hyperhidrose Pressearbeit
Seit 2008 betreiben wir sporadisch Pressearbeit für das Hyperhidrose-Funktionshemd "laulas".
Pressearbeit für laulas-Funktionshemden, seit 2008
Das sind die Reaktionen der Medien.
Medienmitteilung:
Wenn der Sommer zum Alptraum wird - Tabuthema Schweiss
Viele Menschen leiden an übermässigem Schwitzen. Ein Betroffener hat nun eine effektive Lösung entwickelt: die „laulas“-Bekleidung.
Das Problem:Schwitzen reguliert unsere Körpertemperatur. Besonders bei hohen Temperaturen oder aussergewöhnlicher Anstrengung, zum Beispiel beim Sport, ist das überlebenswichtig: Die Flüssigkeit auf der Haut schützt uns vor Überhitzung und Kollaps. Gerade im Sommer ist Schwitzen also unvermeidbar.
Doch wer übermässig schwitzt, wird leicht als unsauber, stinkend, ängstlich oder überfordert wahrgenommen. Dunkle Flecken und weisse Schweissränder auf der Kleidung sind in unserer Gesellschaft verpönt. Schwitzen ja – aber bitte nicht sichtbar!. Was also tun, wenn der Schweiss zum Problem wird?
Das Ausmass:Allein in der Schweiz leiden rund 220'000 Menschen (etwa drei Prozent der Bevölkerung) an einer übermässigen Schweissproduktion, der sogenannten Hyperhidrose. Ihr Körper produziert unkontrollierbar viel Schweiss. Etwa 40 Prozent der Betroffenen (rund 90'000 Menschen) schwitzen krankhaft unter den Achseln (axilläre Hyperhidrose). Hinzu kommt bei vielen Frauen ein unausgewogener Wärmehaushalt durch Schwangerschaft oder Stillen oder in den Wechseljahren. Auch kurzzeitig auftretendes Schwitzen aufgrund von Stresssituationen oder nächtliche Schweissausbrüche können zur Belastung werden.
Die Ursachen:Eine gesteigerte Schweissproduktion kann viele Ursachen haben. Mögliche Gründe dafür sind u.a.: Kreislaufstörungen, Übergewicht, chronische Infekte, psychische Probleme, hormonelle Störungen, eine Schilddrüsen-Fehlfunktion oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Bei den meisten Betroffenen kann allerdings keine körperliche Ursache festgestellt werden. Hier spricht man dann von einer primären Hyperhidrose. Wichtig: Die Ursache für extremes Schwitzen muss unbedingt von einem Arzt untersucht werden.
Soziales Stigma:„Die Hyperhidrose ist für den Betroffenen mit schweren beruflichen, gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen verbunden.“, sagt Professor Dr. Dr. h.c. Thomas Ruzicka, einer der renommiertesten Hyperhidrose-Experten im deutschsprachigen Raum (siehe: M. Sonntag / T. Ruzicka: „Hyperhidrose. Ursache und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Hautklinik am Universitätsklinikum der Heinrich-Heine-Universität“, Düsseldorf, Psychoneuro 2005. Die Studie steht bei Wikipedia unter dem Stichwort „Hyperhidrose“ zum Download bereit.)
Chemisch-operative Behandlungsmöglichkeiten:Übermässiges Schwitzen lässt sich operativ durch Entfernen, Verstopfen oder Betäuben (Botox) der beteiligten Schweissdrüsen behandeln.Auch gibt es Tabletten sowie äusserliche Behandlungen, u.a. Salben, Aluminiumchlorid-Anwendungen, Schwachstrombehandlungen etc. Viele der Therapien sind mit massiven körperlichen Eingriffen verbunden und können Nebenwirkungen verursachen.
Die Alternative „laulas“:Die neue „laulas“-Bekleidung für Damen und Herren. Sie bekämpft Schweissflecken unter den Armen – garantiert sicher, ganz natürlich, ohne Gift, Strom oder Skalpell. Die Saugtüchlein (gewöhnliche Papiertaschentücher) in den speziell angefertigten Unterhemden saugen den Achselschweiss vollständig auf. Sie können nach Bedarf ausgewechselt werden. Die Hemden sind von hoher Qualität und werden aus „Swiss Cotton“ nach Öko-Tex Standard 100 von einem Schweizer Traditionsunternehmen gefertigt.
Der Erfinder von „laulas“:Der Zürcher Unternehmer Gerhard Goss leidet selbst an Hyperhidrose und hat über Jahre hinweg die laulas-Bekleidung entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Unterhemd mit einer Flüssigkeitssperre und eingebauter Tasche für ein Saugtüchlein. Goss nennt seine Hemden „laulas“ – laufen lassen. Schweiss darf laufen, wird dabei aber nicht sichtbar. Die Anzahl der Saugtüchlein kann den verschiedenen Mengen des Schweisses angepasst werden und sorgt somit für fleckenlose Achseln. Das Problem ist nach aussen hin nicht mehr sichtbar und der Betroffene keinen Einschränkungen oder Stigmatisierungen mehr ausgesetzt. Ohne Chemie und Operationen, nebenwirkungsfrei und noch dazu kostengünstig erreicht man so eine markante Steigerung der Lebensqualität.
Persönlicher Bericht eines Betroffenen (dem Erfinder der „laulas“-Hemden)
Ein Meeting im Sommer war immer am schwierigsten: Alle befreien sich von ihren Jacketts, weil der Raum so heiss ist – nur ich bleibe in meiner Jacke eingepackt, die sich schon bald wie eine Mini-Sauna anfühlt. Aber zieh mal dein Jackett aus, wenn du genau weisst, dass du darunter riesige Schweissflecken hast! Das darf nicht sein. Wer derartig schwitzt, gilt als unordentlich, unrein und darüber hinaus auch noch als überfordert. Man gibt ein verklemmtes Bild von sich ab.
Natürlich ist es unangenehm, wenn man ständig in verschwitzten Kleidern steckt, aber was mich am meisten störte, waren die abschätzigen Blicke meiner Mitmenschen. Ich sah es ihnen an – ein Wunder, dass sie nicht gleich die Nase rümpften: Sie dachten, ich sei ungepflegt und würde schlecht riechen. Bestimmt vermuteten sie auch, ich hättepsychische Probleme, Angst oder übermässigen Stress. Aber nein: das traf alles nicht zu. So konnte das nicht weiter gehen – als Leiter eines Verkaufsteamsin einem grossen Schweizer Unternehmen mit Repräsentationspflichten konnte ich mir nicht länger erlauben, so verschwitzt aufzutreten.
Schwitzen ist ein echter Karrierebremser! Ein Imagezerstörer. Wer an übermässigem Schwitzen, also an Hyperhidrose leidet, verhält sich anders, als er es gerne täte. Man drückt sich beispielsweise vor Aufgaben, die man eigentlich gerne ausführt – die Welt bekommt ein falsches Bild von dir. Auch im privaten Bereich ist die Hyperhidrose ein Handicap. Auf Dating-Websites habe ich gelesen, was beim Flirten am meisten abschreckt: Achselschweiss steht dabei ganz weit oben – man kann sich gut vorstellen, wie sehr ein junger Single mit Hyperhidrose zu leiden hat. Wie bin ich froh, dass ich bereits glücklich verheiratet bin!
Für mich war auch in schwierigen Zeiten ganz klar: Du lässt dir kein Gift spritzen! Auch wollte ich meinem Körper keinen operativen Eingriff zufügen. Meiner Meinung nach greift das zu stark in die Körperfunktionen des Menschen ein. Zudem hatte ich auch von anderen Betroffenen gelesen, dass bei ihnen nach einer Operation der Schweiss kompensatorisch an einer anderen Körperstelle auftrat, z.B. statt unter den Achseln dann halt am Rücken. Daher war mir klar, dass ich auf solche Massnahmen verzichten würde.
Worum ging es mir? Ich dachte, wenn ich die Ursache nicht finden und beheben kann, dann muss ich lernen, mit meiner Hyperhidrose zu leben. Mein Schweiss sollte zwar fliessen, aber bitte nicht bis aufs Hemd. „Laufen lassen – laulas“, das war meinGrundgedanke. Nach unzähligen Versuchen mit den verschiedensten Mitteln ging mir ein Licht auf: Ich wollte ein spezielles Unterhemd entwickeln, das allen Schweiss unter den Achselnvollständig aufsaugen kann. Mein Tüfteln mit diversen Materialien und Methoden dauerte rund drei Jahre. Nun habe ich eine Lösung, die hundertprozentig funktioniert: Mein „laulas“-Hemd ist so konzipiert, dass der Achselschweiss nicht mehr auf Hemden und Blusen gelangt. Durch eine eingebaute Tasche lässt sich das Hemd auf das Aufsaugen unterschiedlicher Schweissmengen vorbereiten. Mit diesem Hemd ist man selbst gegen grössere Schweissausbrüche gefeit.
Die ersten Reaktionen von Kunden sind sehr erfreulich und mit meiner eigenen Erfahrung nach fünf Jahren „Selbsttest“ kann ich voll und ganz für meine Idee einstehen. Echtes Wissen beruht ja bekanntlich auf eigener Erfahrung.
Auch wenn die Ursache durch mein Unterhemd nicht behoben ist, so ist das Problem doch nach aussen gelöst – und das hilft enorm, die Lebensqualität zu steigern. Ich weiss von Hyperhidrose-Betroffenen, die vor lauter Angst vor Peinlichkeiten und Stigmatisierungen nicht mehr zu Parties, Rendezvous, Kino-Besuchen oder Essen bei Freunden erscheinen wollten – auch sie erhalten dank der laulas-Hemden viel Lebensqualität zurück. Sobald die Träger einmal Vertrauen in das Hemd gewonnen haben (tatsächlich, man sieht es nicht mehr!), lässt die Angst nach – und damit auch der Schweiss.
Und ich kann nun wieder mit Freude vor einem Gremium einen Vortrag halten und bei einer Power-Point-Präsentation die Arme heben, um etwas zu zeigen. Vorbei die peinlichen Zeiten! Auch ein Geschäftsessen oder ein Galadinner im festlichen Rahmen bereiten mir keine Sorgen mehr. Wenn der Abend länger wird, sich die Beziehung zu den anwesenden Gästen lockert, dann kann auch ich ungezwungen in die informellere Rolle übertreten und mein Jackett ablegen. Ich bin wieder ich selbst.“
Literatur: Dietmar Stattkus: Hilfe, ich schwitze! Ursachen, Phänomene, Therapien. 3. Auflage. Norderstedt (BoD), 2006, ISBN 978-3898112673, S.177 (Hyperhidrosis und Bromhidrosis). www.transpiration.de
Für weitere Informationenüber Hyperhidrose sowie über Qualität und Beschaffenheit der „laulas“-Bekleidung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: Gerhard Goss, e-mail: g.goss@ichschwitze.ch, www.ichschwitze.ch
Wie einer die axilläre Hyperhidrose im Schach hält
Porträt des „laulas“-Erfinders
Befreiung aus dem Schwitzkasten
Peinliche Situationen, abschätzige Blicke, Angst und Schamgefühle: das erleben Betroffene, die an übermässigem Achselschweiss leiden. Gerhard Goss war einer von ihnen – bis er beschloss, dies zu ändern. Mit Erfolg.
Etwas stimmt hier nicht: Da ist ein Mann, der gerne lacht, der durchaus Charme hat und im Beruf erfolgreich ist. Er ist glücklich verheiratet, hat zwei beinahe erwachsene Kinder, geniesst gern gutes Essen und ist ein tiefsinniger Gesprächspartner. So einem – müsste man sich denken – dem geht es doch bestens! So einen muss man doch gerne haben...! Aber nein: dem 49Jahre alten Gerhard Goss ging es für lange Zeit gar nicht gut, und zudem war er überzeugt, dass ihn viele Leute die Nase über ihn rümpfen.
Er ist nämlich einer der rund 90'000 Menschen in der Schweiz, die an axillärer Hyperhidrose leiden – das heisst: er schwitzt übermässig unter den Achseln. Wer krankhaft schwitzt, leidet unter enormem psychosozialem Stress. Dunkle Flecken und weisse Schweissränder auf der Kleidung sind verpönt. Schweiss gilt – ausserhalb des Sportes – als Tabu. „Die Hyperhidrose ist für den Betroffenen mit schweren beruflichen, gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen verbunden.“, sagt Professor Thomas Ruzicka, einer der renommiertesten Hyperhidrose-Experten im deutschsprachigen Raum
Würde Gerhard Goss schwere körperliche Arbeit verrichten, würde er vielleicht noch entschuldigt, aber als Verkaufsleiter in einem grossen Schweizer Unternehmen im Umfeld von lauter Managern drohte seine Krankheit zu einem Imagezerstörer und Karrierebremser zu werden: „Ein Meeting im Sommer war immer am schwierigsten“, erzählt er, „alle befreien sich von ihren Jacketts, weil der Raum so heiss ist – nur ich blieb in meiner Jacke eingepackt“. So blieb er in seinem „Schwitzkasten“ gefangen, bloss um keine Schweissflecken zu zeigen. Die skeptischen Blicke der Leute setzten ihm zu: „Sie dachten, ich sei ungepflegt und würde schlecht riechen. Bestimmt vermuteten sie auch, ich hättepsychische Probleme oder übermässigen Stress. Aber nein: das traf alles nicht zu“, berichtet Gerhard Goss.
In seiner Not prüfte er alle möglichen Massnahmen gegen sein Leiden: Sollte er sich operieren lassen, die Schweisskanäle verstopfen oder mit Botox betäuben lassen? Nein! „Für mich war auch in schwierigen Zeiten ganz klar: Du lässt dir kein Gift spritzen!“, sagt er mit Überzeugung, „auch wollte ich meinem Körper keinen operativen Eingriff zufügen. Meiner Meinung nach greift das zu stark in die Körperfunktionen des Menschen ein. Zudem hatte ich auch von anderen Betroffenen gelesen, dass bei ihnen nach einer Operation der Schweiss kompensatorisch an einer anderen Körperstelle auftrat. Daher war mir klar, dass ich auf solche Massnahmen verzichten würde.“ Auch verwarf er die Möglichkeit, Tabletten zu schlucken, weil er sich mögliche Nebenwirkungen nicht zumuten wollte. Und alle äusserlichen Behandlungen mittels Salben, Aluminiumchlorid-Behandlungen, Tees, Homöopathen etc. brachten bei ihm keinen Erfolg.
Deshalb beschloss Gerhard Goss, selbst eine Lösung zu entwickeln, die ihm weiter helfen würde – Not macht ja bekanntlich erfinderisch. „Ich dachte, wenn ich die Ursache nicht finden und nicht beheben kann, dann muss ich lernen, mit meiner Hyperhidrose zu leben“, erzählt Goss: „Nach unzähligen Versuchen mit den verschiedensten Mitteln ging mir ein Licht auf: Ich wollte ein spezielles Unterhemd entwickeln, das allen Schweiss unter den Achselnaufsaugen kann. Mein Tüfteln mit diversen Materialien und Methoden dauerte rund drei Jahre.“
Gerhard Goss lacht. Sein Leben ist inzwischen wieder völlig im Lot. Im frisch gebügelten Hemd ohne jegliche Schweissflecken erzählt er von seiner Erfindung: „Laufen lassen – laulas“, das war mein Grundgedanke. Inzwischen habe ich eine Lösung, die hundertprozentig funktioniert: Mein Unterhemd hat eine Flüssigkeitssperre mit eingebauter Tasche für ein Saugtüchlein. Die Anzahl der Tüchlein kann auf die verschiedenen Mengen des Schweisses eingestellt werden und sorgt somit für fleckenlose Achseln.“, erklärt Goss. Damit sei die Ursache seines Problems zwar nicht gelöst, aber es sei nach aussen hin nicht mehr sichtbar. Das allein erlöse ihn von den bisherigen Einschränkungen und Stigmatisierungen. Er kann nun wieder mit Freude vor einem Gremium einen Vortrag halten und bei einer Power-Point-Präsentation die Arme heben, um etwas zu zeigen. Auch ein Geschäftsessen oder ein Galadinner im festlichen Rahmen bereiten ihm keine Sorgen mehr. „Ich bin wieder ich selbst.“, hält er fest.
Da das Unterhemd ihm selbst geholfen hat, ist er ich sicher, dass es auch für andere Betroffene eine Hilfe sein kann. Goss hat deshalb seine gut dotierte Stelle gekündigt und beschlossen, nebst einem Mandat als Fachlehrer für Führung & Organisation den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und seine „laulas“-Hemden seriell in Schweizer Produktion fertigen zu lassen. Sein Sohn, der in Amerika studiert, ist gerade dabei, die „laulas“-Website auf Englisch zu übersetzen. Und eine weitere Mitarbeiterin kümmert sich darum, den Franzosen das Hemd vorzustellen. Noch stehen Goss und seine Helfer ganz am Anfang, aber er ist überzeugt, dass seine Erfindung Erfolg haben wird.
Immerhin bekommt er bereits zahlreiche Dankesmails von Kunden aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, die sein Hemd ausprobiert haben und berichten, wie sich ihre Lebensqualität dadurch verbessert hat. Betroffene, die vor lauter Angst vor Peinlichkeiten nicht mehr zu Parties, Rendezvous, Kino-Besuchen oder Essen bei Freunden erscheinen wollten, können dies dank der „laulas“-Hemden nun wieder tun. Kein Wunder, dass schon 30 Prozent von Goss’ Kunden nachbestellen.
Goss wiederum, der bei seiner bisherigen Arbeit im Marketingbereich zuweilen an der Sinnhaftigkeit seines beruflichen Tuns zweifelte, stellt verschmitzt fest: „Es macht unglaublich Spass, Gutes zu tun und zugleich damit sein Geld zu verdienen.“ Dabei zwinkert er, und man schaut sich diesen gut gelaunten Mann an und spürt: Ja, bei dem stimmt irgendwie alles.





