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Schweiz Tourismus - Historische Hotels

Ritter und Mönche hausten darin; Könige und Kaiser waren zu Gast: Die „historischen Hotels“ der Schweiz sind behutsam renovierte Häuser voller spannender Geschichten.

Für Schweiz Tourismus 2009

Der Mann hatte präzise erforscht, wie phantastisch sich die Welt im berauschten Zustand anfühlt. Dr. Albert Hoffmann, Schweizer Chemiker und Entdecker des LSDs war indes stocknüchtern, als er im Gästebuch der Chasa de Capol festhielt, dass man hier „zauberhaftes“ erlebe. Mit ebenso klarem Sinn doppelt Dr. Markus Lusser nach: Der ehemalige Präsident der Schweizerischen Natiolbank berichtet, er sei „fürstlich bewirtet und königlich unterhalten worden“.

Die Chasa da Capol, in Sta. Maria im Münstertal vermag seit über 800 Jahren Menschen in ihren Bann zu ziehen: Stellen Sie sich vor, wie Sie hier im historischen Rittersaal dinieren – da, wo einst sogar der römische Kaiser Maximilian I getafelt hat. Oder wie Sie gemütlich in der „Stüva“ (Stube) sitzen, in der sich der Fürstbischof mit dem Grafen de Capol zu geheimer Unterredung trafen. So wie hier die Grafen spiesen, werden Sie noch heute von der „Schlossküche“ verwöhnt: die Gerichte im Restaurant werden nach alter Manier zubereitet, vorzugsweise in schweren Kupferpfannen, auf Feuer (Holz und Gas), langsam und schonend gegart. In der Chasa de Capol nimmt man sich Zeit zum kochen; Authentizität und Traditionsbewusstsein haben Vorrang vor modernen, schnellen Garmethoden oder gar Fertigprodukten. Wie zu guten alten Zeiten eben! Auch im Junkergewölbe wird am offenen Feuer oft und gern ein guter Trunk kredenzt.

Es ist über 800 Jahre her, als das aus Venedig stammende Geschlecht de Capol hier im Münstertal seine Chasa errichten liess. Noch heute können wir in der Chasa Fensternischen aus der karolinischen Epoche bestaunen oder einen Rittersaal mit frühgotischen Elementen, echte Arventäferstuben und alte Kachelöfen. Wie alle historischen Hotels in der Schweiz wurde die Chasa de Capol sorgfältig renoviert und behutsam modernisiert. Heute geniesst der Gast in diesem lebendigen Monument allen modernen Komfort. Und im hauseigenen Theater „Scena Capol“ werden Veranstaltungen, festliche Soirées oder private, rustikale Feierlichkeiten abgehalten

Soll es indes ausgesprochen gediegen zugehen, so fahre man nach Lausanne in eines der höchst bewerteten Luxusotels der Welt, dessen Suiten im Stil von Art Deco, Klassizismus oder der Ästhetik der Dreissigerjahre renoviert wurden: Ins Hotels Beau Rivage Palace. Seine glanzvolle Geschichte begann 1861. Seither hat es selbst oft Geschichte geschrieben: 1912 wurde hier das Friedensabkommen zwischen Italien und der Türkei unterschrieben, 1923 der Vertrag von Lausanne. Somerset Maugham, Victor Hugo, Camille Saint-Saëns, Charlie Chaplin, Coco Chanel, Gary Cooper, Nelson Mandela, König Hussein von Jordanien, Phil Collins sind nur einige der zahlreichen Persönlichkeiten, die im Beau-Rivage Palace logiert haben.

Eingebetet in eine vier Hektar grosse Parkanlage liegt dieses historische Hotel direkt am Genfersee und alles, was Gourmets, Luxusliebhaber und Geschichtsfreunde lieben werden: Herausragende Gastronomie, gediegene Wellness- und Fitness-Anlagen und einen bezaubernden Park.

Mögen Sie lieber ohne Plüsch und Schnörkel? Urbaner und sagen wir mal „cooler“? Suche Sie zum Beispiel ein Haus dessen Zimmer in Weiss, Schwarz und Grau gehalten sind? Ein Hotel, das zeitlose Design-Klassik, Elemente aus 50er-Jahren, Möbelklassiker und die typischen Merkmalen aus seiner Gründerzeit vor 100 Jahren vereint: Das finden Sie im historischen Stadthotel Krafft Basel direkt am Rhein, mit Blick auf die Altstadt. Künstler wie Dimitri, Margrit Läubli und Cés Keiser, Zarli Carigiet, Roy Lichtenstein und Hermann Hesse haben dieses Haus geliebt; 2007 wurde es zum historischen Hotel des Jahres gekürt.

 

Auch das Krafft Basel hätte noch viele spannende Geschichten zu erzählen – so wie die Chasa de Capaul Ihnen gerne von seinem legendären Steinway-Flügel berichten würde, dem „Klangwunder“, auf dem einst Geza Anda und Arthur Rubinsstein gespielt haben. Das Beau Rivage würde vielleicht von Mussolini erzählen , der hier den Lausanner Vertrag unterschieb. Ebenso möchten weitere 38 historische Hotels, zehn historische Gebäude, vier Restaurants und 38 touristische Attraktionen in der Schweiz ihre Legenden und Anekdoten an ihre Besucher herantragen. In sechs historischen Transportunternehmen – auf Dampfloks und Zahnradbahnen – können Sie übrigens im wahrsten Sinn des Wortes Historie „erfahren“

 

Besuche dieser historischen Angebote lassen sich oft auch gut miteinander verbinden: Von der Chasa de Capaul aus könnte man beispielsweise nach Tarasp fahren und sich dort durch das tausend jährige Schloss führen lassen, indem jedes Gemach in einem eigenen, in sich stimmigen Einrichtungsstil der Region ausgestattet ist. Vom Beau Rivage Lausanne aus ist es nicht weit zu Schloss Chillon, das wir von vielen Postkartenbildern kennen, auf denen es sich trutzig und dennoch edel im Abendrot des Genfersee spiegelt. Und wer im Hotel Krafft Basel wohnt, der schaue sich doch mal die Tiegel, Reagenzgläser und Töpfchen im Basler „Apothekenmuseum“ an. In diesem mittelalterlichen Altstadtgebäude gingen einst Paracelsus und Erasmus aus- und ein.  

 

 Gefällt mir am Besten. Würde für mich auch ohne dem Wort „Modern“ gehen.

 Und Sehenswürdigkeiten

 Text vom Capol darf gekürzt werden, ist im Vergleich sehr ausführlich.

 Wichtig, dass auch dieser Aspekt beschrieben wird, da es ja auch zu unserem Produkt „Zeitreisen“ gehört. Würde aber bevorzugen, due Ausflugs-Vorschläge direkt bei den Hotels zu integrieren. (Museum beim Krafft in Basel etc)

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