twitter.comlinkedin 

Corporate Publishing

Marthaler - Broschüre Burn out

Die Marthaler-Partner GmbH bietet vorbeugende Massnahmen gegen Burn out an. Wir haben ihre Broschüre "Burn out im Visier" redigiert und lektoriert.

Für die Marthaler-Partner GmbH, Lektorat und Redigat der Broschüre, 2004

Wir danken folgenden Fachleuten für die Durchsicht dieser Broschüre: 

  • Claudia Scherrer, Human Resources Management
  • Dr. Beat Villiger, Direktor / Chefarzt Swiss Olympic Medical Center, Bad Ragaz
  • Oberst Peter Bolliger, Chef psychologisch-pädagogischer Dienst der Schweizer Armee
  • Zahlreiche von Burn out Betroffene und deren Angehörige

Diese Schrift wird unterstützt durch: 

  • Privatklinikgruppe Hirslanden
  • Seminarhotel Mövenpick in Egerkingen 

Wer so lebt, dass er nur das glaubt, was er sieht, handelt auch erst, wenn etwas geschieht.                                                            

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

Alle reden von «Burn out»– die wenigsten tun etwas dagegen. Viele Unternehmer unterschätzen das Phänomen, indem sie denken, es ginge sie und ihre Organisation nichts an. Gerade darin liegt die Tragik des Burn outs: dass man glaubt, es trifft immer nur die anderen. Deshalb erkennt man die Warnsignale oft zu spät – dann, wenn immer mehr Mitarbeiter ausfallen und die Unternehmenskultur leidet. Dann, wenn die eigene Gesundheit und Karriere, das Familienleben oder die Partnerschaft bereits nachhaltig geschädigt sind.

Lassen Sie es bei sich und in ihrem Umfeld nicht so weit kommen! Erkennen Sie das Phänomen rechtzeitig! Diese Broschüre informiert Sie über die Hintergründe des  Burn outs. Sie enthält praktische Präventionstipps und hilfreiche Checklisten. Sie zeigt, wie man Stress nicht bloss bewältigt, sondern ihm mutig entgegen tritt. Dabei steht die Ganzheitlichkeit des Menschen im Vordergrund.

Es geht uns darum, positive Veränderungen im Dienste des inneren Gleichgewichts zu bewirken. Wir wollen Sie mit dieser Broschüre dazu anregen,vorbeugende Massnahmen im persönlichen wie auch im unternehmerischen Umfeld zu treffen. Langjährige Erfahrungen aus unseren Seminaren und Coachings dienen dabei als Grundlage.

Sind Sie an weiteren Anregungen und Informationen interessiert? Wir stehen Ihnen mit unseren Dienstleistungen jederzeit gerne zur Verfügung.   

Marthaler-Partner GmbH

Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort
  • Was ist Burn out?                                                                            
  • Wer ist gefährdet?                                                             
  • Ursachen
  • Symptome                                                                                                                     
  • So baut sich ein Burn out auf                                            
  • Merkmale für die Aussenwelt
  • Wie können Aussenstehende helfen?                                                 
  • Massnahmen bei ersten Anzeichen
  • Medizinische Behandlung
  • Voraussetzungen zur Genesung                   
  • Persönliche Prophylaxe / Mut zu innerer Ordnung             
  • Bedeutung für Unternehmen und Organisationen     
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement                                
  • Vorbeugen im Unternehmen     
  • Informations- und Beratungsstellen                                       

Vorwort

Beinahe die Hälfte aller erwerbstätigen Schweizer leidet am Arbeitsplatz unter starker nervlicher Belastung und psychischem Druck. Das belegen Statistiken des Schweizerischen Bundesamtes für Statistik (BFS) – Tendenz steigend.

Grund dafür sind vielschichtige Veränderungen, welche sich in unserem Umfeld abzeichnen, unter anderem die mangelnde wirtschaftliche Stabilität und die zunehmenden Anforderungen an die Erwerbstätigen. Immer mehr Arbeit verteilt sich auf immer weniger Menschen. Die Wirtschaft befindet sich nicht bloss in einer vorübergehenden Rezession. Vielmehr befinden sich unsere gesellschaftlichen Strukturen in einem tiefgreifenden Wandel.

Das Festhalten an Gewohntem ist nicht mehr möglich. Das unbekannte Neue, der drohende Verlust von über Jahre gereiften und erprobten Vorstellungen und Erwartungen führen zunehmend zu Verunsicherungen. Ängste tauchen auf und manifestieren sich in psychischen oder körperlichen Symptomen.

Zudem wandelt sich das partnerschaftliche Rollenverhalten, Naturkatastrophen scheinen zuzunehmen und viele weitere Veränderungen fordern unsere Kräfte heraus.

In der Folge treten zunehmend Krankheitssymptome auf, die man unter dem Begriff «Burn out»– «ausgebrannt sein»– zusammenfasst. Anfangs waren davon vorwiegend Führungskräfte betroffen. Mittlerweile hat sich die Burn-out-Problematik auch auf andere Personengruppen ausgebreitet.

Was ist Burn out?

Burn out ist eine Störung im menschlichen Organismus. Sie entsteht durch das Zusammentreffen verschiedenster Faktoren.

Das Lexikon ICD 10* definiert die Störung so:

«Burn out ist ... ein moderner Begriff für ein Syndrom körperlich, emotionaler Erschöpfung, das durch verminderte Arbeitskraft, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Depression, vermehrte Anfälligkeit für körperliche Erkrankungen und - zur zeitweiligen Erleichterung - Neigung zu Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen gekennzeichnet ist...»

Jeder Mensch verfügt über ein gewisses Mass an Energie, das sich, um ein Bild zu gebrauchen, in einem Topf befindet und durch eine Wechselwirkung von Geben und Nehmen in der Balance gehalten wird. Einseitige Belastung und permanente Überforderung führen dazu, dass sich der Inhalt des Gefässes ohne zurückfliessende Energie entleert und schliesslich in einem psychisch und physisch sichtbaren Erschöpfungszustand, im Burn out, endet.

Wer mit seinem Auto permanent an der Grenze der Belastbarkeit fährt, wird erleben, dass sein Fahrzeug an der schwächsten Stelle Schaden nimmt. Bei uns Menschen verhält es sich ebenso: Seelischer Raubbau und Missachtung emotionaler Bedürfnisse äussern sich individuell an der empfindlichsten Stelle unserer psychischen oder physischen Konstellation.

Überdurchschnittlichhohe Arbeitsbelastung und leistungsabhängige Strukturen in Unternehmen sind längst legitimierte Verhaltensnormen unserer Gesellschaft. Sie strapazieren die gesundheitliche Belastungsgrenze.

Die Tragik von Burn out besteht vielfach darin, dass man immer denkt: es trifft zuerst die anderen. Deshalb erkennt man die Warnsignale und Symptome oft erst im nachhinein.

*Fachbuch über Internationale Klassifikation psychischer Störungen / Leitfaden für klinisch diagnostische Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation

Wer ist gefährdet?

Statistische Erhebungen zeigen, dass jene Menschen besonders gefährdet sind, bei denen die intensive Beziehung zu anderen Menschen im Mittelpunkt steht. Speziell sind dies sozial engagierte Berufsgruppen, Lehrer, Politiker, Ärzte, Berufsmilitärs sowie Vorgesetzte der mittleren Führungsstufe. Zunehmend sind auch allein erziehende Elternteile mit Doppelbelastung von Beruf und Familie betroffen.

Ein unsensibles Teamgefüge kann durch gruppendynamisch erzeugten Wettbewerb oder auch durch Mobbing bei schwächeren Mitgliedern übersteigerte Stresssituationen auslösen. Diese können im Burn out enden. Ebenso kann ein erhöhtes Mitgefühl, zum Beispiel durch Medienberichterstattung schlimmer Ereignisse, zu emotionaler Erschöpfung und einer Gefährdung führen.

Somit kann jeder Erwerbstätige unabhängig von Berufsstand, Alter und intellektuellem Status von Burn out getroffen werden.

Die nachfolgenden Verhaltensweisen im Alltag steigern eine Gefährdung zusätzlich:

  • Keine Achtung gegenüber der eigenen Person 
  • Absoluter Perfektionismus im täglichen Handeln
  • Fehlendes Zeitmanagement / Falsche Prioritäten / Keine Delegation 
  • Das Gefühl, gleichzeitig an mehreren Orten sein zu müssen
  • Das nicht «Nein»sagen können
  • Sucht nach Anerkennung 
  • Fehlende Balance bezüglich des eigenen Körpers, der Familie, Partnerschaft, beruflichen Situation und des sozialen Umfelds

Ursachen

Die Ursachen eines Burn outs liegen meist im gleichzeitigen Aufeinandertreffen schwieriger Situationen, die sich innerhalb einer bereits angespannten Lebensphase abspielen.

Eine plötzlich wahrgenommene Verunsicherung wird beispielsweise mit einseitigen Verhaltensmustern aufgefangen. Alte, zum Teil bereits aus der Kindheit erlebte Erziehungsmechanismen brechen auf. Man verspürt zum Beispiel den Drang, es allen Recht machen zu wollen. Man stellt unrealistische Anforderungen an sich selbst und untergräbt gleichzeitig die eigene Gefühlswelt.  

Fehlende Werte, eine kontinuierliche Haltlosigkeit – die Folgen der Enttraditionalisierung in der Gesellschaft – tragen dazu bei, sich der täglichen Hetze zu unterwerfen. Zusätzliche Legitimation dazu holt man sich aus dem berauschenden Gefühl, unersetzlich zu sein. Während man versucht, Verpasstes nachzuholen oder Kommendes zu planen, entgeht man der Gegenwart. Somit verliert man die Momente innerer Achtsamkeit. Ruhe verstreicht ungenutzt.

Die daraus entstehende permanente Überlastung des vegetativen Nervensystems kann ein enormes Druckpotential erzeugen – insbesondere wenn sie mit schuldbeladenen Pflichtgefühlen kombiniert ist. Schuldzuweisungen auf Partner oder Vorgesetzte etc. bieten sich in solchen Fällen gerne an und verhindern das Übernehmen von Eigenverantwortung. Wer indes seine Störungen in die Aussenwelt projiziert, kann nicht erkennen, dass Veränderungen im eigenen Verhalten nötig wären.

Zudem leben viele Menschen über ihre materiellen Verhältnisse hinaus und begeben sich damit auf finanzielles Glatteis. Die dadurch geschaffene Abhängigkeit kann sich in unerwarteten Geschehnissen ebenfalls verhängnisvoll auf die psychische Belastbarkeit auswirken.   

Symptome

Viele Betroffene erkennen die Symptome des Burn outs erst im Rückblick. Achten Sie deshalb bei sich oder bei Ihren Mitarbeitern schon heute auf die folgenden Merkmale!

Diese Checkliste soll helfen, eine drohende Störung frühzeitig zu erkennen. Treffen Sie vorbeugende Massnahmen, wenn mehrere der folgenden Aussagen zutreffen:

  • Ich fühle vermehrt körperliche Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen (vorwiegend im Rückenbereich) oder Migräne. Depressive Verstimmungen nehmen zu. Das bedroht meinen voll geplanten Alltag. Ich neige dazu, diese Symptome mit Medikamenten oder Rauschmitteln zu betäuben.
  • Ich fühle mich permanent müde. Morgens erwache ich, ohne ausgeruht zu sein. Selbst nach Wochenenden oder nach dem Urlaub meldet sich das schlaffe Gefühl unmittelbar zurück. Das verleitet mich dazu, Erholungsphasen gänzlich wegzulassen.
  • Mein Schlaf ist unruhig: Ich erwache nachts oft, fühle mich von den Problemen des Tages verfolgt. Zähneknirschen während des Schlafes oder auch übermässiges Schwitzen weisen auf eine innere Unruhe hin.
  • Der erste Gedanke nach dem Aufwachen bringt mich bereits mit meinen anstehenden Arbeiten in Konflikt: Schaffe ich das, wo fange ich an...?
  • Ich definiere mich ausschliesslich über das «sich beschäftigen»und habe ständig ein schlechtes Gewissen. Deshalb gönne ich mir keine Entspannung.
  • Gleichzeitig erlebe ich aber auch Tage oder Wochen, in denen mich ein «Kick»-ähnlicher Zustandantreibt: Mit übermässiger, suchtartiger Freude fiebere ich dann darauf hin, den kommenden Arbeitstag in Angriff zu nehmen.
  • Ich fühle mich in meiner Position sehr wichtig und ziehe meine Mitarbeiter immer weniger in Arbeitsprozesse ein. Ich bündle meine Kompetenzen und  praktiziere Selbstmanagement. Ebenso kontrolliere ich meine Aufträge konsequent und detailliert. Jeder Misserfolg bestätigt mein Misstrauen in meine Mitarbeiter.
  • Ich bin permanent unter Zeitdruck, lasse es immer mehr zu, dass andere über mich verfügen und mich zu Terminen verpflichten, die scheinbar wichtiger sind als alles andere. Technische Hilfsmittel wie PC und Handy bestimmen meinen Arbeitsrhythmus und lassen mich jederzeit für jedermann erreichbar sein.
  • Wenn ich Erfolg habe, kann ich mich darüber nicht freuen. Vielmehr habe ich Angst, das Erreichte wieder zu verlieren. Ich spiele diese Angst herunter und gebe mich der Illusion hin, durch vermehrte Anstrengung den Erfolg noch steigern zu können.
  • Ich gestatte mir keine Gelegenheit, um innere Ruhe zu finden. Sinnliche Momente werden mir zur Pflicht. Zeiten der Musse habe ich gestrichen. Ich neige zu «Selbstkasteiungsprogrammen», bin damit langfristig aber nicht erfolgreich. Jede Niederlage scheint mir meine Unfähigkeit zu bestätigen.
  • Die Toleranzgrenze für meine Umgebung wird immer kleiner: Mich nerven fehlbare Lenker im Strassenverkehr, unerwartetes Verhalten von Kunden und Vorgesetzten etc. Ich raste emotional immer öfter aus – selbst bei Begebenheiten, die mein Leben eigentlich nur am Rande betreffen.
  • Ich kann den Anforderungen meiner Freunde nicht mehr gerecht werden. Mein  Freundeskreis wirkt eher störend, weil kaum einer das notwendige Verständnis für mich aufbringt. Deshalb habe ich Verabredungen und gemeinsame Aktivitäten reduziert und fokussiere mich auf das Wesentliche. Ich fühle mich oft isoliert, im Stich gelassen und allein.
  • Ich sehe mich immer mehr als Opfer meiner Umwelt. Ich habe mich zu wenig abgegrenzt und mich immer mehr fremd bestimmen lassen. Nun ertrage ich es nicht mehr, wenn andere über mich verfügen. Ich habe viele Feindbilder und belaste mein Umfeld mit Schuldzuweisungen, darunter leiden insbesondere meine privaten Beziehungen.

So baut sich ein Burn out auf 

Burn out ist ein schleichender Prozess, der sich vor einem Zusammenbruch rasant zuspitzt. Die nachfolgend aufgeführten Ursachen können sich über eine längere Zeitperiode langsam steigern. Sie treten einzeln oder auch in Kombination auf:

  • Burn out weist in seiner Entstehung suchtähnliche Komponenten auf. Die Betroffenen flüchten sich in eine konkrete Situation, mit Vorliebe in die Arbeit und holen sich dort eine entsprechende Legitimation. Sie verspüren ähnlich einem Drogenabhängigendie Achterbahn der Gefühle in all ihren verführerischen und zerstörerischen Facetten. Durch die Fokussierung auf nur eine Sache verlieren sie sich immer mehr in Haltlosigkeit.
  • Ihre persönlichen Werte und ihr ethisches Verhaltenstimmen nicht mehr mit der Realität überein. Ein Spannungsfeld entsteht. Wenn Sachzwänge oder gesellschaftliche Vorstellungen überwiegen, wächst die Gefahr, dass man den eigenen Handlungsweisen untreu wird.
  • Die Betroffenen schätzen ihr eigenes Potential falsch ein, sei es gegenüber Ansprüchen, die sie an sich selbst stellen oder gegenüber Forderungen, die an sie herangetragen werden. Somit fühlen sie sich permanent unter Druck. Diese Verhaltensweise tritt oft bei älteren Menschenauf: sie messen sich an den Leistungen früherer Tage und missachten dadurch ihre Grenzen.
  • Gefährdet sind auch Erwerbstätige, die in der Monotonie einer Tätigkeitversinken oder in ihren Herausforderungen kein Ende sehen. Sie laufen in Gefahr, aufgrund mangelnder Zielvorgaben innerlich zu resignieren. Denn Motivation und Moral in der Arbeit basieren auf einer gesunden Balance von Qualität und Quantität.     
  • Die vom Burn out Betroffenen schenken ihrem Körper keine Beachtung. Sie behandeln ihn respektlos, verdrängen gesundheitliche Warnsignaleund verharmlosen Symptome mit zynischen Bemerkungen. So beginnen sie, sich selbst zu belügen.

Merkmale für die Aussenwelt 

Menschen, die an Burn out leiden, nehmen sich selbst ganz anders wahr als ihre Mitmenschen sie erleben. Die Diskrepanz zwischen Eigenwahrnehmung und der Einschätzung der Aussenwelt schafft grosse Spannungen. Das sind die Verhaltensweisen, die Betroffene oft an den Tag legen:

  • Ihre Stimmungsschwankungen nehmen spürbar zu und machen sie zu unberechenbaren Gesprächspartnern. Nach aussen wirken sie überreizt, haben cholerische Ausbrüche, neigen zu Zynismus und zu Beleidigungen. Sich selbst gegenüber verfallen sie im Selbstmitleid und in allgemein negativen Einschätzungen von Situationen. Das kann zu schweigendem und trotzigem Rückzug führen und in Isolation und Ausgrenzung enden. Die Betroffenen zeigen diese Art von Launenhaftigkeit auch in der Sexualität – da reicht sie vom süchtigem Konsumieren von Erotik bis hin zur Verweigerung oder Frigidität.
  • Wegen ihrer emotionalen Haltlosigkeit nehmen sie ihr Verhältnis zu Partner und Kindern als unberechenbar wahr. Das engere Umfeld spürt dies in erster Linie darin, dass sich die Betroffenen plötzlich ganz anders verhalten oder auf auffällige Art kommunizieren. Ihre Palette reicht hier von leicht gereiztem Dialog, ständigem Wiederholen, einem zwanghaften «sich äussern»bis hin zu abweisender zusammenhangloser Gesprächsführung.
  • Ihr Hang zu pedantischem Perfektionismus äussert sich oft in «Überverantwortung»oder Bevormundung. Ihre unrealistische Erwartungshaltung führt dazu, dass sie die Aktivitäten ihres Umfeldes permanent korrigieren müssen. Sie stumpfen gegenüber Komplimenten ab und vermitteln ihren Mitmenschen das Gefühl, diese würden an eine Wand reden. 
  • Während ihren Aufputschphasen streben sie eine absolut professionelle Organisation an. Wegen ihrer permanenten Belastung neigen sie indes dazu,  falsche Prioritäten zu setzen oder kommunikative Missverständnisse hervorzurufen. Dadurch entsteht Chaos.
  • Viele Betroffene verzichten aufgrund ihres hohen Arbeitsvolumens auf Urlaub und angemessene Freizeit – ein Verhalten das die Leistungsgesellschaft schätzt und fördert. Dadurch aber sind die «ausgebrannten»Mitarbeiter zunehmend belastet und machen immer mehr Fehler. Dies wiederum nährt ihre Angst, bei Abwesenheit vom Arbeitsplatz etwas zu verpassen. Somit wird dieser zur Legitimation scheinbarer Entspannung.
  • Ihre permanente Verunsicherung kann dazu führen, dass sie sich ausschliesslich für das Wohl und die Bedürfnisse anderer einsetzen. Dieses Gefühl des Gebrauchtwerdens wird durch das Umfeld oft ausgenutzt. Beim Betroffenen führt dies zu einem frustrierten Helfersyndrom.  

Wie können Aussenstehende helfen? 

Die leistungsorientierte Gesellschaft gewährt wenig Raum für Schwächen. Deshalb lassen die von Burn out Betroffenen sich meist erst dann helfen, wenn sich der Ernst ihrer Situation nicht mehr verdrängen lässt und sie sich ihr Leiden gezwungenermassen eingestehen müssen. Doch selbst dann halten viele lieber an ihrer aktuellen Situation fest, als dass sie ihr Leben aktiv verändern und gestalten. Sie scheuen sich vor den Konsequenzen und haben Angst, einer ungewissen Zukunft entgegenzutreten.

Der Zugang von Freunden und Partner zu diesen Menschen hängt vom Fundament der bestehenden Beziehung ab. Es ist schwierig, die Betroffenen für ihre Situation zu sensibilisieren. In erster Linie hilft es, wenn man mit psychologischem Geschick ihren Selbstwert zu fördern weiss. Gute Ratschläge hingegen weisen sie oft als Bevormundung zurück.

Meist bleibt den Aussenstehenden nichts anderes übrig, als abzuwarten bis der Leidende selbst den Zeitpunkt bestimmt, an dem es ihm möglich ist, eine Wende zu vollziehen. Das Stadium der «Krankheit»bestimmt die Dynamik des Verhaltens. Man erkennt es an der Intensität der Symptome.

Am Arbeitsplatz hingegen sind Konsequenzen unumgänglich. Der von Burn out gefährdete Mitarbeiter macht zunehmend Fehler und erbringt verminderte Leistung. Sein Vorgesetzter muss deshalb reagieren. Es empfiehlt sich, dass er gegenüber dem Betroffenen konkrete Massnahmen zu einer Behandlung vorschlägt und diese auch konsequent durchsetzt. 

Massnahmen bei ersten Anzeichen

Das Auftreten der vereinzelt beschriebenen Symptome muss nicht zwingend zu einem Burn out führen. Wer sein eigenes Verhalten, seine körperlichen und psychischen Reaktionen wachsam beobachtet, kann wesentlich dazu beitragen, einen Burn out zu verhindern: er wird rechtzeitig entsprechende Hilfeleistungen in Anspruchnehmen. Nebst psychologischer Betreuung können unter anderem die nachfolgend aufgeführten Behandlungsmethoden helfen, frühzeitig zu handeln und einen ganzheitlichen Gesundungsprozess einzuleiten: 

  • Die Kinesiologie setzt auf Bewegungstherapie. Mittels der Technik von Muskeltests eruiert der Kinesiologe disharmonische Störungen und versucht daraufhin, auf die Unausgeglichenheit von Körper und Geist einzuwirken. Er hilft dem Patienten, ein energetisches Gleichgewicht zu erreichen und dadurch den Heilungsprozess zu unterstützen. 
  • Bei der chinesischen Medizin handelt es sich wie bei der Kinesiologie um eine ganzheitliche Heilmethode. Über verschiedene Diagnoseinstrumente wie Befragung, Puls- oder Zungenanalyse erkundigt sich der Mediziner über Störungen im feinstofflichen Energiesystem. Dabei berücksichtigt er das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist und versucht, gemeinsam mit dem Patienten Störungen und Blockaden zu lösen. Der Fluss der Lebensenergie «Qi»wird aktiviert – das gilt als grundlegende Voraussetzung für die Heilung.
  • Die Homöopathie arbeitet mit Substanzen aus der Natur, die durch ihre spezielle Zubereitung auf Körper und Geist positiv einwirken. Der Homöopath erforscht gemeinsam mit dem Patienten dessen Symptome und verordnet daraufhin die individuell entsprechende Arznei. Er löst damit einen Bewusstseinsprozess aus, welcher der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichtes dient.  

Medizinische Behandlung

Wer eine schwere Burn-out-Erkrankung erleidet, sollte sich schulmedizinisch behandeln lassen. Am Anfang jeder erfolgreichen Therapie steht die richtige Diagnose. Da sich hinter einem Burn out schwere psychische oder physische Erkrankungen verstecken können, ist zu Beginn der Diagnostiker gefragt.

  • Der Mediziner diagnostiziert die Störungen des Organismus, die einen burnout-ähnlichen Zustand auslösen können. Er führt eine ausführliche Befragung, klinischen Untersuchungen und Labor- und Funktionstests durch.  Da es sich um Frühsymptome von schweren Erkrankungen (Blutleiden, Infektionen, generalisierte Entzündungsprozesse oder Krebsleiden) handelt, gehört die intermedizinische Untersuchung an den Beginn jeder schwereren Burn-out-Erkrankung. Daraufhin wird behandelt der Mediziner die Erkrankungen und/oder Mangelerscheinung – dies ermöglicht auch häufig die erfolgreiche Therapie der Burn-out-Symptomatik.
  • Ebenso nimmt die Psychiatrie und Psychotherapie in der Diagnose und Therapie eine zentrale Stellung ein. Denn beim Burn out handelt es sich häufig um einen verkannte depressive Entwicklung mit Störung der seelischen Gesundheit handelt. Häufig geht ein Burn out mit depressiven Zuständen einher. Diese Störung des seelischen Gleichgewicht wird in der Anfangsphase häufig verkannt, nicht zuletzt wegen der Vielfalt der Symptome. Die Depression wird erst dann realisiert, wenn sie auch für den Laien offensichtlich ist und gelegentlich sogar das Leben der «Burnouters» gefährdet. Bis dann geht unnötigerweise viel Zeit für eine rechtzeitige Psychoprophylaxe oder Gesprächstherapie verloren.

Begleitend zur medizinischen, psychiatrischen oder psychotherapeutischen Therapie wird dem Patienten körperliche Aktivität verordnet. Denn körperlich aktive Menschen sind psychisch belastbarer, stressresistenter und deutlich weniger von Depressionen und Stimmungsschwankungen geplagt. Körperarbeit ist deshalb die ideale Prävention des Burnouts – besonders dann, wenn sie mit genussvoller Erholung und Wellness-Aktivitäten kombiniert wird. In der Therapie leistet die körperliche Aktivität ebenso wertvolle Dienste: Die ausgelöste psychovegetative Umstimmung und die bei körperlicher Anstrengung ausgeschütteten Glückshormone (Endomorphine/ Endocannabinoide) sind eine ideale Grundlage und eine gute Ergänzung zu psychotherapeutischen und medikamentösen (falls notwendig) Massnahmen.

Voraussetzungen zur Genesung

Nur dort, wo ein Patient die Umstände erkennt und Eigenverantwortung übernimmt, kann Heilung erfolgen. Voraussetzung dafür sind Geduld, Ruhe und ein respektvoller Umgang mit sich selbst. Dies unterstützt seine bewusste Reintegration in den Alltag. 

Jede Genesung beinhaltet immer auch die Möglichkeit zu einem persönlichen Wachstumsschritt. Wenn der Patient die erlebte Erfahrungen mit dem neuen Wissen vereint, kann in ihm eine neue Dankbarkeit entstehen. Diese hilft ihm, sein Leben künftig bewusster zu gestalten. Vielleicht entwickelt er dabei neue Werte oder definiert andere Ziele. Klare Strukturen tragen dazu bei, seine Beziehungen zu Familie, Arbeit und Umfeld einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Bei Bedarf kann er sie entsprechend korrigieren.

Wer nach der «Genesung»das Leben indes in den gewohnten Bahnen weiterführen will, unterliegt einem Irrtum: Er riskiert, mit derselben Problematik bald erneut konfrontiert zu werden – meist auf eine härtere Weise.

Persönliche Prophylaxe / Mut zu innerer Ordnung

Das griechische Wort «prophylassein»bedeutet «wach sein». Die Prophylaxe erlaubt uns, im Gegensatz zum Reagieren auf erste Anzeichen, in eigener Verantwortung und freien Willens wachsam zu agieren.

Eine der ersten Massnahmen der Prophylaxe richtet sich danach, sich selber kennen zu lernen. Es geht darum, die eigenen Grenzen, Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen. Wir können diese dann wie in einem Kartenspiel mit Trümpfen und Nieten optimal einsetzen.

Ebenso gilt es, das Wissen um das Wesen der Seele zu schulen. Das mag ungewohnt klingen, bildet aber die Grundvoraussetzung einer bewussten Lebensführung. Die Seele ist jene Instanz, die in uns nach Ordnung und Versöhnung verlangt. Der Kern unseres Seins duldet weder Verdrängung noch langfristiges «sich belügen»–  und kümmert sich schon gar nicht um die äusseren Anforderungen der Gesellschaft.

Ich muss erkennen, dass ich selber es bin, der aus Situationen Probleme kreiert. Dieses Bewusstsein ermöglicht es mir, einen freiwilligen Lernprozess einzugehen. Denn das Leben fragt nie danach, ob mir eine Situation passt oder nicht – es interessiert sich lediglich dafür, wie ich damit umgehe. 

Es ist daher sinnvoll, unsere Lebensgestaltung in der Prophylaxe auf Ganzheitlichkeit auszurichten. Dies verhindert, dass Hektik und äusseres Treiben unsere wichtige, innere Stimme verstummen lassen.

Beantworten Sie daher die nachfolgenden Fragen! Die Suche nach ehrlichen Antworten soll den Prozess der Achtsamkeit fördern und die psychische Stabilität unterstützen: 

  • Wie definiere ich meine Werte?
  • Wie respektvoll behandle ich meinen Körper? 
  • Wie oft gönne ich mir körperliche Aktivitäten, Wellness und Erholung?
  • Was ist mir in meiner Partnerschaft besonders wichtig? 
  • Wie ehrlich bin ich im Umgang mit der Familie?
  • Wo gestatte ich es mir, Anerkennung zu holen?  
  • Auf welche Strukturen kann ich mich verlassen?
  • Was benötige ich zur optimalen Nutzung meines persönlichen Freiraumes?
  • Wie sinnvoll gehe ich mit meinen Finanzen um?
  • Stimmt meine Wertvorstellung mit meiner gegenwärtigen Arbeitsform überein?
  • Inwiefern habe ich mich mit meiner Vergangenheit ausgesöhnt? 
  • Bestärkt das räumliche Umfeld das Wesen meiner Persönlichkeit?
  • Wie bewusst nutze ich technische Hilfsmittel im Alltag? 
  • Besteht ein harmonisches Verhältnis von Geben und Nehmen in meinem Umfeld?

Stellen Sie sich diese Fragen immer wieder von neuem! Allmählich wird das Leben mit Bewusstsein erfüllt und erfährt dadurch einen Wandel. Ihre innere Stärke bekommt Raum. Dies kann dazu beitragen, den materiellen, äusseren Verfänglichkeiten künftig unabhängiger entgegen zu treten.  

Bedeutung für Unternehmen und Organisationen

Die Prophylaxe in einem Unternehmen lässt sich nicht in Zahlen beziffern. Eine unmittelbare Rendite ist nicht auszumachen. Deshalb glauben viele Manager, vorbeugende Massnahmen gegen Burn out seien unnütz. Es ist indes weitaus günstiger und befriedigender durch aktives Handeln, selbst zu entscheiden, alsdurch Schäden zum Handeln gezwungen zu werden.

Wenn Vorgesetzte ständig nur an Zahlen denken und ihren eigenen Erfolgsdruck ungebremst weiter geben, sind sie es selbst, die den Rahmen zur Überforderung abstecken und sich schliesslich im Alltagsstress verlieren. In einem solchen Umfeld bleibt ihnen wenig Zeit, sich mit kritischen Fragen zu befassen. Sie verhindern ein Klima, dass eine verantwortungsvolle, menschenorientierte Führung erlaubt.

So verkümmert das kulturelle und ethische Verständnis in der Organisation, während die Vorgesetzten weiterhin auf die innere Motivation und Begeisterung der Mitarbeiter hoffen. Diese wiederum binden sich vielfach über emotionale und materielle Anerkennung an das Unternehmen. Dabei sind sie in eigenen Sachzwängen gefangen und leisten somit ihren Beitrag zur eigenen Unzufriedenheit. In der Folge beschuldigt jeder den anderen für seine missliche Lage und keiner sieht sich gezwungen und imstande, etwas daran zu verändern.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Um ein gesundes Unternehmensklima herzustellen, ist deshalb ein umfassendes Gesundheitsmanagement nötig. In den meisten Fällen wird dies erst dann entwickelt, wenn ein Unternehmen gezwungen ist, zu reagieren. Die Einführung des Gesundheitsmanagements gliedert sich dabei stets nach ähnlichen Abläufen*: Die Verantwortlichen/Berater für das Gesundheitsmanagement setzen klar definierte Ziele fest – in der Regel eine messbare Senkung der Krankentage. Daraufhin analysieren sie den Ist-Zustand des Unternehmens und legen Massnahmen fest.

Das Gesundheitsmanagement kann nur dann erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden, wenn es von Entscheidungsträgern aktiv unterstützt wird – oftmals ist es gerade auch ihr Führungsverhalten, das einer kritischen Prüfung unterzogen werden sollte. CEOs, Geschäftsführer und Manager müssen sich also aktiv dem Gesundheitsmanagement stellen, wenn der Genesungsprozess in ihrem Unternehmen Erfolg haben soll.

*Weitere Hinweise erhalten Sie durch die Hör-CD «20 Fragen zum Thema Life Balance». Sie ist kostenlos über die Firma Marthaler-Partner GmbH erhältlich.

Vorbeugen im Unternehmen

Vorbeugen ist immer besser als heilen. Es lohnt sich für ein Unternehmen, rechtzeitig präventive Massnahmen einzuleiten. Die nachfolgenden Veränderungen sind Beispiele, die zeigen, wie die Führung einer Organisation im Heute positive Akzente für das Morgen setzen kann:

  • Sie unterzieht die Werthaltung im Unternehmen einer kritischen, realitätsbezogenen Prüfung – dementsprechend richtet sie ihreKultur und Ethik neu darauf aus, lebt sie in der Praxis vor und setzt sie um.
  • Sie fördert die Persönlichkeitsbildung in ihrer Führungscrew. Diese übernimmt künftig eine Vorbildfunktion und versteht dies als Dienstleistung gegenüber dem Unternehmen.
  • Sie bietet auf Mitarbeiterebene in der Freizeit Veranstaltungen zur persönlichen Lebensgestaltung an. Dies im Sinne einer gesundheitlichen Prophylaxe.
  • Sie ermöglicht den Mitarbeitern eine klare Standortbestimmung und setzt ihnen konkrete Ziele.
  •  Verantwortungsträger arbeiten vermehrt mit einem Coach. Dieser kann Ihnen dank seiner  «hoffnärrischen»Freiheitihr Verhalten ehrlich widerspiegeln. Er unterstützt sie und motiviert sie als Sparringpartner.
  • Sie rekrutieren ihre Führungskräfte vermehrt im Bewusstsein der Werthaltung des Unternehmens. Dabei legen sie hohe Priorität auf die menschliche Kompetenz. So vermeiden sie, dass sie schwache Chefs engagieren, die  ihrerseits wiederum Sympathieträger, also noch schwächere Mitarbeiter, einstellen.
  • Sie integrieren die Personalabteilung (Human Resources) aktiv in den Führungsprozess. Das HR steht den Mitarbeitern beratend zur Seite und fördert die Vertrauensbildung im Unternehmen. 

    Sie schaffen im Unternehmen einen Ausgleich von Geben und Nehmen. Es entsteht ein Klima, indem dieMitarbeiter ihreKraft wieder in den Dienst der Tätigkeit stellen. Dadurch sinkt die Gefahr, dass Mitarbeiter aufgrund von Missverhältnissen ihren Frust mit verminderter Arbeitsleistung, Krankheitstagen oder materieller Bereicherung kompensieren.

Entscheidungsträger erreichen nur dann herausragende Ergebnisse, wenn sie es schaffen, die Mitarbeiter zu optimalem Einsatz und maximaler Motivation zu bewegen. Sie müssen dafür den nötigen Raum schaffen und die Voraussetzungen zu einer ethisch gelebten Dienstleistung erarbeiten. So können sie den Erfolg für alle Beteiligten langfristig sichern.   

Informations- und Beratungsstellen

Die Marthaler-Partner GmbH informiert, berät und schult Entscheidungsträger, Manager und Personalverantwortliche rund um das Thema Burn out, Führung  und Unternehmenskultur. Wir bieten die folgenden Dienstleistungen an:             

1.      Massnahmen für die persönliche und unternehmerische Prophylaxe

  • Seminar 1 Tag: «Mut zu innerer Ordnung»
  • Seminar 2 Tage: «Stärke wirkt, wo Kraft fliesst»
  • Persönliches Coaching nach ganzheitlichem Ansatz
  • Vortragsreihen in Unternehmen und Organisationen
  • Öffentliche Veranstaltungen zum Thema «Mut zu innerer Ordnung»

Seminarhotline: 079 430 5213

2.      Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Erstellen, Instruieren und/oder Ausführen von massgeschneiderten Konzepten vor Ort

Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns, Sie und Ihr Unternehmen kennen zu lernen und informieren Sie gerne über unsere Dienstleistungen. 

Marthaler-Partner GmbH

Talackerstrasse 9, 8152 Glattbrugg

Tel: 01 / 811 12 40  E-Mail: mar.mar@bluewin.ch

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.marthaler-partner.ch        

Wir arbeiten erfolgreich mit den folgenden Organisationen und Fachleuten zusammen:       

Medizin                                                                      Psychologie

Dr. Beat Villiger                                                           Alfred Rohner

Medizinisches Zentrum                                               Klinik Gais

7310 Bad Ragaz                                                         Gäbrisstrasse

Telefon: 081 303 38 56                                               9056 Gais

                                                                                    Telefon: 071 791 66 74

 

Homöopathie                                                             Kinesiologie / Chinesische Medizin

Bettina Vetsch                                                             Astrid Lehn Hänggi

Praxis klassischer Homöopathie                                Bergstrasse 31

Merkurstrasse 52                                                        8113 Boppelsen

8640 Rapperswil                                                         Telefon: 079 372 90 40

Telefon: 055 211 11 60

           

Therapie                                                                    Atemtherapie                                    

Syl Edelmann-Hollenstein                                        Annemarie Faucherre

Frohburgstrasse 80                                                    Obere Wangenstrasse 30

8006 Zürich                                                                 8306 Brüttisellen

Telefon: 01 362 60 80                                     Telefon: 044 833 02 10

 

Qi Gong                                                                     Massage       

Corinne Büchler                                                          Noémie von der Crone

Spranglenstrasse 48                                                  Breitwies 34

8303 Bassersdorf                                                       5422 Ehrendingen

Telefon:044 836 91 18                                               Telefon: 056 221 73 27

 

Die Basis zu langfristigem Erfolg kann

nur über Vertrauen geschaffen werden.

 

Vertrauen gedeiht durch

gelebte Glaubwürdigkeit.

 

Glaubwürdigkeit wirkt durch die Wahrhaftigkeit

und Übereinstimmung von Gedanke, Wort und Tat.

 

Die daraus entstehende Offenheit bildet

das Fundament einer fairen Beziehung.

 

Eine faire Beziehung folgt dem Anspruch

auf beidseitige Zufriedenheit und Erfolg.

 

 

Geschäftsführer:    Markus Marthaler

                                    Talackerstrasse 9, 8152 Glattbrugg

                                    01/ 811 12, 40 e-mail: mar.mar@bluewin.ch

 

Tätigkeit:                 Individuelle Dienstleistungen im Human Resources Bereich

WeitersagenWeitersagen